. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
29. Januar 2008, 12:44 Uhr

Frau stirbt nach Kosmetikbehandlung

Eine 30-jährige Frau ist möglicherweise an einer Kosmetikbehandlung verstorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen die Inhaberin eines Lippstädter Kosmetiksalons, die ein verschreibungspflichtiges Medikament falsch gespritzt haben soll.

Weil sie die Vene traf, statt das Betäubungsmittel nur unter die Haut zu spritzen, hat eine Kosmetikerin möglicherweise versehentlich ihre Kundin getötet© Vincent Hazat/Colourbox

Nach einer Schönheitsbehandlung bei einer Kosmetikerin ist eine 30-jährige Frau ins Koma gefallen und gestorben. Bei der Behandlung war die Frau mit einem verschreibungspflichtigen Medikament betäubt worden, wie der Sprecher der Paderborner Staatsanwaltschaft, Horst Rürup, sagte. Gegen die 42-jährige Inhaberin des Lippstädter Kosmetikstudios ermittle man nun wegen fahrlässiger Tötung.

Kosmetikerin spritzte in die Vene

Das besagte Medikament werde normalerweise unter die Haut injiziert, sagte Rürup. Nach den vorläufigen Ergebnissen der Obduktion sei in diesem Fall aber eine Vene getroffen worden und das Mittel in die Blutbahn der 30-Jährigen gelangt. Diese erlitt einen Kreislaufschock und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo sie intensivmedizinisch behandelt wurde und eine Woche lang im Koma lag. Der Vorfall ereignete sich laut Rürup am 15. Januar, am 22. Januar verstarb die Frau.

Zweifel an legaler Medikamentenverwendung

Rürup sagte, man werde nun klären, ob die Kosmetikerin überhaupt eine solche Spritze geben durfte: "Wir müssen sehen, ob sie dazu überhaupt befugt ist." Nach einer ersten Information des örtlichen Gesundheitsamtes seien dazu nur Ärzte berechtigt. Überdies sei zu untersuchen, ob die Spritze fachgerecht gegeben worden sei. "Und wir müssen herausfinden, wie die Frau überhaupt an das verschreibungspflichtige Medikament gelangt ist." Bislang habe sich die Kosmetikerin dazu noch nicht geäußert.

AP
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
NannyN. (31.01.2008, 23:09 Uhr)
Respektlos!!!
Egal, ob es vielleicht ein wenig Naivität war, der Kosmetikerin zu vertrauen. Mit diesen dämlichen Spekulationen und Kommentaren verletzt ihr vielleicht gerade Menschen, die um Carina trauern. Da frage ich mich, wer hier dumm ist und einen niedrigen IQ hat. Es ist eine verdammt grausame Sache und da muß man nicht darüber diskutieren, wer hier Fehler gemacht hat. Wenn man ein optimistischer und lebensfroher Mensch ist, dann vertraut man seinen Mitmenschen und denkt mit 30 Jahren nicht darüber nach, wie schnell das Leben vorbei sein kann.Kelly, ich denk an Dich!!!
dutchinmex (30.01.2008, 08:41 Uhr)
Tot ist sie,
aber das will nicht heissen, daß donkeykong nicht 100% recht hat mit seiner Behauptung. Wenn man nicht imstande ist um wie ein normaler Mensch seine Intelligenz zu gebrauchen, muß man auch selbst die Konzequenzen davon tragen, und man darf nicht von anderen verlangen, daß sie diese Bloedheit unter dem Tisch reden nur weil die Konzequenzen definitiv sind.
donkeykong (29.01.2008, 15:42 Uhr)
Liebe FrauMueller
Es heißt "der Kommentar", nicht "das Kommentar".
docmart (29.01.2008, 15:29 Uhr)
Au weia
typischer, gern gemachter Fehler beim subcutan Spritzen: durch leichtes zurückziehen des Kolbens prüft man, ob man in einem Gefäß gelandet ist. Das wird täglich bestimmt 10000 mal vergessen...nur passiert nie was oder man stellt keinen Zusammenhang her.
viele Grüße
FrauMueller (29.01.2008, 15:27 Uhr)
donkeykong
HALLOOOOOOOOOOOOOOOOO hier ist jemand gestorben !!! Gehts noch dieses Kommentar hätten sie sich sparen können.
donkeykong (29.01.2008, 14:53 Uhr)
selbst schuld...
...wer sich in einem Kosmetikstudio, in dem die Besitzerin wahrscheinlich nur einen Hauptschulabschluss, niemals aber eine medizinische Ausbildung haben dürfte, eine Spritze setzen lässt.
Geiz ist geil, und manchmal auch tödlich.
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe