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Nach einer zwei Monate dauernden Entführung ist die 13-köpfige Crew des Hamburger Gastankers "Longchamp" wieder frei. Nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" wurde offenbar Lösegeld gezahlt.
Die Piraten fordern für den deutschen Flüssiggas-Tanker "Longchamp" offenbar ein Lösegeld in Höhe von sechs Millionen Dollar. Das Schiff mit seinen 13 Besatzungsmitgliedern befindet sich seit Donnerstag in der Hand der Entführer. Sorge bereitet der Hamburger Reederei vor allem die gefährliche Fracht.
Große Erleichterung in Hamburg: Zwei Tage nach der Entführung des deutschen Tankers "Longchamp" haben sich die somalischen Piraten gemeldet. Der Besatzung gehe es gut. Über mögliche Lösegeldforderungen hielt sich der Hamburger Schiffsmanager bedeckt.
Somalische Piraten haben einen deutschen Gastanker geentert, dabei soll es einen heftigen Schusswechsel gegeben haben. Nach Angaben der Reederei entführten die Seeräuber die "MV Longchamp" im Golf von Aden - obwohl das Schiff in einem international geschützten Konvoi fuhr.
Mit der Kaperung des Gastankers "Longchamp" ist klar: Die deutschen Fregatten im Golf von Aden können wie die gesamte militärische Flotte, die Handelsschiffe vor Seeräuber-Angriffen schützen soll, nur im Einzelfall helfen. Es hapert an Absprachen zwischen den teilnehmenden Nationen - vor allem aber an einem sichtbaren Gegner.
Vor der Küste Somalias terrorisieren Seeräuber die Handelsschifffahrt. Sie agieren zunehmend professioneller und skrupelloser. So haben sich Piraten jüngst in einen Server des Maritimen Sicherheitscenters der EU gehackt und versucht, ahnungslose Schiffe auf falsche Routen zu locken.
Europäerin, Staatsfrau, Mutti der politischen Familie: Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung zum EFSF-Hebel versucht, die Opposition totzukuscheln. Steinmeier schnaubte - und stimmte zu.
Überfall im Indischen Ozean: Piraten haben etwa 740 Kilometer vor der Küste Somalias ein deutsches Schiff gekapert. An Bord des 20.000-Tonnen-Frachters befinden sich 24 Seeleute, darunter auch mehrere Deutsche. Im Auswärtigen Amt wurde ein Krisenstab zusammengestellt
Sie heißen "Nipayia" und "Bow Asir" und näherten sich zuletzt zu sehr der Küste Somalias: Piraten, die in der Region seit Monaten ihr Unwesen treiben, haben die beiden für europäische Reedereien fahrenden Tanker in ihre Gewalt gebracht. An Bord der Schiffe sind mindestens 46 Seeleute.
Es gab Krawalle, Rassismusvorwürfe, sogar eine Rüge der Vereinten Nationen. Das alles hat die Schweizer nicht davon abhalten können, der konservativen Schweizerischen Volkspartei des Milliardärs Christoph Blocher am Sonntag einen überragenden Wahlsieg zu bescheren.
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