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Heute vor einem Jahr entkam Natascha Kampusch ihrem Entführer. Für die 19-Jährige ist der 23. August wie ein zweiter Geburtstag. Doch genießen kann sie ihn wohl kaum. Denn rechtzeitig zum Jahrestag hat ihr Vater einen bitterbösen Brief geschrieben. Es geht um Geld, Alkohol und elterliche Liebe.
Natascha Kampusch versuchte, ihr öffentliches Bild zu kontrollieren. Doch viele Fragen blieben offen, die Neugier der Menschen ungestillt. Ihr Weg ins Alltagsleben wird immer schwerer.
Natascha Kampusch hat in einem Zivilprozess wegen ihrer eigenen Entführung ausgesagt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit äußerte sich die 20-Jährige zu den Vorwürfen des Ex-Richters Martin Wabl. Der behauptet, Nataschas Mutter sei an der Entführung ihrer Tochter beteiligt gewesen.
Natascha Kampusch flirtet und knutscht: Das österreichische Entführungsopfer hat angeblich einen Freund, es soll der 21-jährige Sohn ihres Anwalts sein. Die beiden feierten in einer Diskothek - wie ein ganz normales Paar.
Ihr "Gefängnis" war drei Meter lang, zwei Meter tief und 1,6 Meter breit, die Tür war gepanzert. Nach acht Jahren gelang der mittlerweile erwachsenen Natascha Kampusch die Flucht. Ihr Peiniger beging Selbstmord.
Zurzeit durchkämmt die österreichische Polizei das Grundstück des Entführers von Natascha Kampusch. Die Ermittler schließen nicht aus, dass Wolfgang Priklopil noch ein weiteres Mädchen gefangen gehalten haben könnte. Natascha selber will nächste Woche in einem Interview über ihre Entführung sprechen.
Rund sieben Millionen Zuschauer sahen am Mittwoch das TV-Interview mit Entführungsopfer Natascha Kampusch auf RTL. Nun will und soll sich die junge Frau zurückziehen - um ein normales Leben zu üben.
Mit bitteren Klagen hat sich der Vater von Natascha Kampusch an die Medien gewandt: Das Betreuerteam, so Koch, manipuliere seine Tochter und halte sie von ihm fern. Natascha selbst hat sich zum Medienrummel über ihre Person geäußert.
Spanischen Journalisten haben das Entführungsopfer Natascha Kampusch und ihren Vater in Wien verfolgt und seien aufdringlich geworden. So zumindest rechtfertigte der Vater, dass er auf die Reporter einprügelte.
Die Polizei in Wien geht Spuren nach, die die Ermittler in der Vermutung bestärken, dass der Entführer von Natascha Kampusch Mitwisser gehabt und das Mädchen sexuell missbraucht hat.
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