. .
News am 04.06.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
19. Juli 2006, 08:09 Uhr

Sechs Tote durch Hitze

Die andauernde Hitzewelle hat in den Niederlanden, Spanien und Frankreich bereits mehrere Todesopfer gefordert. Bei Temperaturen über 30 Grad sind besonders Kinder, Sportler und ältere Menschen gefährdet.

Wann und wo immer man sich eine Abkühlung verschaffen kann, sollte man die Chance nutzen. Ansonsten können Herz- und Atembeschwerden auftreten© Michael Brown/Getty

Die seit Tagen andauernde Hitzewelle in Europa hat bereits sechs Todesopfer gefordert. Bei Temperaturen weit über 30 Grad kamen in Spanien, Frankreich und den Niederlanden bis zum Dienstagabend jeweils zwei Menschen ums Leben.

Im südwestfranzösischen Bordeaux starben zwei über 80-Jährige. Wie die Behörden mitteilten, seien bei dem 85 Jahre alten Mann und der 81-jährigen Frau Anzeichen für einen Hitzetod festgestellt worden. Der Mann sei kurz nach seiner Ankunft im Krankenhaus gestorben. Die Frau sei tot in ihrer Wohnung gefunden worden. In Bordeaux wurden am Tag mehr als 35 Grad gemessen, selbst nachts war es noch 23 Grad warm. Das liege selbst für den Sommer "weit über" den Normalwerten, berichtete der Wetterdienst.

Bewegung in der Sonne vermeiden

In den Niederlanden mussten bei der Viertage-Wanderung in Nijmegen (Nimwegen), an der über 40.000 Wanderer an den Start gingen, 30 Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. In fünf Fällen versuchten Ärzte, die Patienten wieder zu beleben, bei zwei Menschen gelang dies nicht. Die Wanderung wurde abgesagt.

In Spanien hatte es bereits am Montag ein Todesopfer gegeben. In Murcia starb ein Maurer, der in der prallen Sonne gearbeitet hatte. Am Dienstag kam ein zweiter Mann ebenfalls auf einer Baustelle um. Der 44-Jährige brach bei der Arbeit am Ufer des Flusses Miño nahe der Stadt Ourense im Nordwesten des Landes zusammen und wurde mit schweren Herz- und Atemproblemen in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Behörden berichteten, starb er innerhalb weniger Stunden. In Ourense wurden am Montag Temperaturen um die 42 Grad Celsius gemessen.

In der nordenglischen Stadt Newcastle musste am Montag ein Bus-Bahnhof evakuiert werden, weil in der Hitze das Glasdach explodierte. In der Londoner U-Bahn wurden stellenweise mehr als 40 Grad gemessen.

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Hitze-Welle Hitze und Waldbrände halten Europa in Atem

Zahlreiche Waldbrände haben auch am Wochenende die Feuerwehren in ganz Europa in Atem gehalten. Auch zu Wochenbeginn hält die Hitzewelle an. mehr...

Hitzewelle Hitze fordert 3000 Tote in Frankreich

In Frankreich sind seit einer Woche schätzungsweise 3.000 Menschen direkt oder indirekt an der Hitze gestorben. Angesichts von der vielen Hitzetoten und überfüllten Krankenhäusern hat die französische Regierung einen Notfallplan in Kraft gesetzt. mehr...

Anti-Hitze-Tricks Kühlen Kopf bewahren

Sommer, Sonne, Ferienzeit - doch die hochsommerlichen Temperaturen haben auch eine Kehrseite: Wem die Sonne auf den Schädel brennt und wer zu wenig trinkt, kann schlimmstenfalls sogar ein Fall für den Notarzt werden. stern.de verrät die besten Tipps für den kühlen Kopf. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe