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Seit Februar beschäftigt sich das Berliner Landgericht mit dem Alkohol-Tod des Schülers Lukas W. Der Wirt Aytac G. soll dessen Tod verschuldet haben, weil er seinen zehn Jahre jüngeren Gegner zum Wetttrinken animierte. Heute soll in diesem einmaligen Justiz-Fall das Urteil gesprochen werden.
45 Gläser Tequila binnen einer Stunde: So viel becherte Schüler Lukas W., bis er das Wettsaufen gegen einen Kneipenwirt verlor. Dass sein Gegenüber nur Wasser trank, merkte Lukas nicht. Und auch sein Rückzieher kam zu spät, der 18-Jährige starb nach zwei Tagen Koma im Krankenhaus. Nun urteilen Richter über die Schuld des Wirts.
Der Tod des Schülers Lukas W. nach 44 Schnäpsen hatte eine bundesweite Debatte über saufende Teenager angestoßen. Nun wurden zwei der jungen Männer verurteilt, die bei dem tödlichen Wettsaufen dabei waren. Der Prozess gegen den Wirt steht noch aus - doch er legte schon mal seine Version der tragischen Nacht dar.
Der Fall Lukas W. erschütterte die Republik: Beim Wettsaufen hatte sich der 16-Jährige ins Koma getrunken, wenig später starb er. Nun stehen diejenigen vor Gericht, die ihn zum Trink-Kampf animiert hatten. Diejenigen, die seinem Gegner Wasser statt Tequila eingeschenkt hatten.
Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Der Schüler Lukas W. lieferte sich vor zwei Jahren mit einem Berliner Kneipenwirt ein Wettsaufen, fiel nach 45 Schnäpsen ins Koma und starb. Einer jungen Hilfskellnerin, die dabei einige Gläser serviert hatte, attestierte das Gericht jetzt ein nur geringes Mitverschulden.
Es sollte eine fröhliche Party sein, es wurde ein tödliches Wettsaufen: 50 Tequila soll der 16-jährige Berliner Schüler Lukas W. getrunken haben. Mit angeblich 4,8 Promille wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, nun ist er gestorben.
Der Berliner Gastwirt, der sich im Februar 2007 mit einem 16-jährigen Schüler ein tödliches Wetttrinken geliefert hat, soll nach Forderung der Staatsanwaltschaft für vier Jahre ins Gefängnis. Der Wirt habe sich unter anderem der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gemacht.
Nach dem Alkoholtod eines Berliner Schülers sind die an der tödlichen Trinkwette beteiligten Jugendlichen mit einer vergleichsweise milden Strafe davongekommen. Eine Jugendkammer des Berliner Landgerichts verurteilte zwei der Angeklagten zur Ableistung eines sozialen Trainingskurses.
Mit dem Schulbeginn fängt für Millionen Kinder und Jugendliche wieder eine schwer erträgliche Qual an: Sie werden von ihren Mitschülern gemobbt.
Mehr als 45 Tequila schenkte er einem Schüler ein, während er selbst vor allem Wasser trank: Ein Berliner Kneipenwirt muss mehr als drei Jahre ins Gefängnis, weil sich ein 16-Jähriger bei einer ungleichen Saufwette mit ihm zu Tode getrunken hatte. Kurz vor dem Urteil entschuldigte sich der Angeklagte bei der Mutter des Jungen.
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