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Zehntausende Menschen haben am Tag der Arbeit in ganz Frankreich für die Solidarität mit den arabischen Völkern und gleiche Rechte ausländischer Arbeitnehmer demonstriert.
Trotz einer beeindruckenden Großkundgebung am Tag der Arbeit hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy bei seinem Werben um zusätzliche Wähler einen Rückschlag erlitten: Wenige Tage vor der Stichwahl für das Präsidentenamt am Sonntag rief die Rechtsextreme Marine Le Pen ihre Anhänger indirekt zu einem Protestvotum gegen beide Kandidaten auf.
Es hat schon Tradition am 1. Mai: In Hamburg und Berlin liefern sich Autonome und Krawalltouristen Straßenschlachten mit der Polizei. Insgesamt liefen die Ausschreitungen jedoch glimpflich ab.
Dass zum 1. Mai Demonstranten und Polizisten aufeinandertreffen, war klar. Völlig unerwartet machte aber ein Video die Runde, das zeigt, wie ein Berliner Polizist einen am Boden liegenden Demonstranten mit voller Wucht gegen den Kopf tritt. stern.de sprach mit der Zeugin, die den Film drehte und ins Netz stellte.
Die Neonazis sammeln sich erst langsam. Aber wegen ihrer geplanten Demonstration kommt es in Berlin zum Showdown zwischen Rechten, Linken und Polizei. Bislang mussten die Beamten vor allem Gegendemonstranten wegtragen.
Kein Feiertag ist so überfrachtet mit Bräuchen wie der 1. Mai. Ob Hexen im Harz, liebestolle Burschen in Bayern oder Steinewerfer auf dem Kiez. Hier erläutern wir, was es mit der Folklore auf sich hat.
Kurz vor dem 1. Mai prophezeit die Unionsfraktion mal wieder Gewaltexzesse linker Demonstranten und fordert ein härteres Durchgreifen. Hilfreich ist die ritualisierte Verbal-Randale nicht - nur gefährlich.
Kaum jemand zweifelt daran, dass es auch an diesem 1. Mai wieder zu Krawallen kommen wird. Eine Woche vor dem Feiertag ist eine Diskussion entbrannt, wie man vor allem der zunehmenden Gewalt gegen Polizisten begegnen kann. Auch in diesem Punkt sind sich die Koaltionsparteien nicht einig.
Es began als friedlicher Protest gegen Neonazis am Donnerstagmittag. Doch dann eskalierten die Mai-Demonstrationen in Hamburg. Einsatzkräfte wurden laut Polizei mit Steinen angegriffen und lieferten sich Straßenschlachten mit Demonstranten. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Autos brennen.
Rund 7.500 Polizisten werden am 1. Mai in Berlin bei 65 Demonstrationen im Einsatz sein. Zu Kundgebungen rufen unter anderem die SPD und die Gewerkschaften auf.
Trotz des schwindenen Interesses an den Mai-Demonstrationen nahm immer noch knapp eine halbe Million Menschen an den Kundgebungen teil. Deren Themen - Mindestlohn und soziale Gerechtigkeit - beherrschen auch die Tageszeitungs-Kommentare.
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