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Mann in Indien offenbar von Meteorit erschlagen

Ein Gesteinsbrocken aus dem All soll in Indien einen Mann erschlagen haben - er wäre das erste Todesopfer durch einen Meteorit. Wissenschaftler fordern eine genaue Untersuchung des Objektes. War es möglicherweise Weltraumschrott?

Meteorit in Indien niedergegangen

Ein Meteorit (Archivbild) ist auf dem Grundstück einer privaten Ingenieursschule in Indien niedergegangen

In Indien soll ein Mann von einem Meteoriten erschlagen worden sein - zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit. Behördenvertreter gehen davon aus, dass ein herabfallendes Objekt, das am Samstag im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu einen Busfahrer tötete, ein Meteorit war. Ein Forscher mahnte eine genaue Untersuchung des Gesteinsbrockens an.

"Ein Meteorit stürzte auf eine private Ingenieursschule (...) und tötete einen Busfahrer der Schule", erklärte der Premierminister des Bundesstaates, Jayalalithaa Jayaram, am Sonntagabend. S.P. Rajaguru, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Indischen Institut für Astrophysik in Bangalore, sagte, dies sei durchaus möglich. Allerdings seien noch weitere Untersuchungen nötig.

Meteorit in Indien verursacht großen Krater

Beim Absturz des bläulichen Objekts am Samstag waren Fensterscheiben zerborsten und ein großer Krater entstanden. Laut Rajaguru könnte es sich um Weltraumschrott gehandelt haben. Sollte sich jedoch herausstellen, dass es tatsächlich ein Meteorit war, wäre es laut dem Wissenschaftler der erste derartige Todesfall.


Ein Meteorit ist ein Meteor, der nicht in der Atmosphäre verglüht und auf der Erde einschlägt. "Viele Meteore erreichen die Erdoberfläche nie und verglühen beim Eintritt in die Atmosphäre", sagte der Wissenschaftler. "Es ist sehr selten, dass sie auf der Erde einschlagen, und es gab in der Geschichte noch keinen solchen Todesfall."

amt/AFP
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