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Endloser Prozess? Marco W. muss weitere Monate auf sein Urteil im Missbrauchsprozess in der Türkei warten. Das Gericht hat die Verhandlung auf April vertagt. Marcos Verteidiger sind optimistisch, dass die Richter den 18-Jährigen dann freisprechen.
Marco Weiss wird am 1. April in der Türkei wohl zur Fortführung des Missbrauchsprozesses vor Gericht erscheinen. Das kündigte sein Anwalt Michael Nagel an. Gegen die Freilassung Marcos hat der Anwalt des Mädchens Charlotte nun Beschwerde eingelegt und Strafanzeige gegen Marcos Verteidiger gestellt.
Am Freitag wird in der Türkei der Missbrauchsprozess gegen Marco aus Uelzen fortgesetzt. Dem heute 18-Jährigen wird vorgeworfen, eine 13-jährige Britin in den Osterferien in der Türkei sexuell missbraucht zu haben. Acht Monate lang befand sich Marco in Untersuchungshaft, bevor er kurz vor Weihnachten nach Deutschland zurückkehren durfte. BITTE NICHT EINBAUEN! ALTES STÜCK VON 2008
Der seit acht Monaten in der Türkei inhaftierte 17-jährige Marco aus Uelzen ist frei. Das Gericht in Antalya entließ den Jungen aus der Untersuchungshaft. Der Prozess wird im Frühjahr 2008 fortgesetzt. In seine Heimatstadt Uelzen möchte Marco zunächst jedoch nicht zurückkehren.
Marco W. hofft, Weihnachten zu Hause feiern zu können. Die Anwälte des deutschen Schülers wollen beim nächsten Prozesstermin am Freitag die Freilassung aus türkischer Haft beantragen. Der Anwalt des mutmaßlichen Opfers macht Marco indes keine Hoffnungen. Er rechnet mit einer sehr langen Haftstrafe für den 17-Jährigen.
Schwere Vorwürfe gegen Marco W.: Die englische Schülerin Charlotte will sich mit einem Schlag gegen eine Vergewaltigung durch den deutschen Schüler gewehrt haben. Der Anwalt des 17-Jährigen schloss eine Verurteilung seines Mandanten aufgrund dieser Aussagen jedoch aus.
Das türkische Gericht in Antalya hat den Antrag auf Haftbeschwerde von Marco W.s Anwälten abgelehnt. Der Uelzener bleibt somit bis zum nächsten Prozesstermin in Haft. Die Begründung für diese Entscheidung steht jedoch noch aus.
Erst Anfang September soll der Prozess gegen den in der Türkei inhaftierten Marco W. weitergehen. Doch sein Anwalt befürchtet, dass das Verfahren noch deutlich länger dauern werde. Er fordert zudem die Freilassung Marcos, weil kein dringender Tatverdacht mehr bestehe.
Der Prozess gegen Marco W. ist erneut vertagt worden. Der Schüler muss weiterhin in Haft blieben, obwohl ein Gutachter erklärt hatte, dass er bei dem 13-jährigen mutmaßlichen Opfer, der Schülerin Charlotte M. keine Anzeichen für eine Vergewaltigung gefunden habe.
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