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Nach der spektakulären Flucht des im Fall Stephanie angeklagten Mario M. auf ein Gefängnisdach hat der sächsische Justizminister Fehler zugegeben. Unterdessen wurden neue Einzelheiten des 20-stündigen Nervenkriegs auf dem Dach bekannt.
20 Stunden hat es Mario M., der Peiniger von Stephanie, auf dem Gefängnisdach ausgehalten - dann gab er auf. Wegen dieser "Flucht" ist M. nun verhandlungsunfähig, der Prozess wurde vertagt.
36 Tage lang hielt er die 14-jährige Stephanie gefangen, quälte sie und vergewaltigte sie dutzendfach. Nun hat die Staatsanwaltschaft mehr als 14 Jahre Haft für Mario M. gefordert. Seine Verteidiger plädierten für Milde, und auch der Angeklagte äußerte sich.
Unfassbar! Seit mittlerweile über zwölf Stunden harrt Sexualstraftäter Mario M. auf dem Dach der Justizvollzugsanstalt Dresden aus. Die Polizei ist auf alles vorbereitet.
Erneut hat Stephanies Peiniger Mario M. für Aufregung gesorgt: Ein Bewacher hat den 36-Jährigen mit hochrotem Kopf und scheinbaren Erstickungssymptomen in der Zelle entdeckt.
Sachsens Justizminister hat sich bei Stephanie entschuldigt: Er bedaure, dass der Peiniger des Entführungsopfers auf das Dach seines Gefängnisses flüchten konnte. Stephanies Vater reicht das jedoch nicht.
Fünf Wochen lang war die 13-jährige Stephanie in der Hand eines Kinderschänders - und wurde dank eines von ihr verfassten Hilferufs befreit. Der Täter war bis Ende 2005 wegen sexuellen Missbrauchs in Haft.
Mario M., Peiniger der jungen Stephanie, muss den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Der Bundesgerichtshof hat M.s Revisionsantrag abgewiesen - trotz schuldmindernder Umstände seien 15 Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung angemessen.
Nach seinen Eskapaden wie der zuletzt vorgetäuschten Krankheit, wird Stephanies Peiniger Mario M. noch mehr Aufmerksamkeit zuteil: Ab sofort wird der mutmaßliche Vergewaltiger dauerhaft bewacht.
Mario M., Peiniger der jungen Stephanie, soll den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Dagegen wehrt sich der Sexualstraftäter. Er will nun gegen die Sicherheitsverwahrung vorgehen, die auf seine 15-jährige Haft folgen soll.
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