In zahlreichen islamischen Ländern hat der Schmähfilm über Mohammed Tausende Menschen auf die Straßen getrieben. Fast überall sind die diplomatischen Vertreteungen der USA Ziel der Übergriffe.
Nach den gewaltsamen Demonstrationen gegen einen Schmähfilm über den Propheten Mohammed breiten sich die Proteste auf islamische Länder in aller Welt aus. Zehntausende Menschen demonstrieren vor allem gegen die USA, wo der Schmähfilm produziert worden ist.
Im Fokus der Proteste stehen daher fast überall in erster Linie die diplomatischen Vertretungen der Vereinigten Staaten, die von Sicherheitskräften gegen die andrängenden Menschenmengen geschützt werden. Aber auch deutsche und britische Botschaften sind in den Fokus der Proteste gerückt.
Mäßigende Aufrufe einiger Regierungen und geistiger Führer können den Zorn bisher nicht mäßigen. Zu den Freitagsgebeten hat die Protestwelle auch Länder wie Pakistan, Bangladesch und Malaysia erfasst.