Fassungslosigkeit am Tag nach der Brandkatastrophe in der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt. Für 14 Menschen sind tot, neun verletzt. Doch wie konnte es zum dem Drama kommen?
Ein Leichenwagen fährt durch die Polizeiabsperrung vor der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt. Am Tag nach dem verheerenden Feuer mit 14 Todesopfern haben die Ermittler in der Nacht weiter nach der Brandursache gesucht. Bei dem Feuer waren am Montagmittag 13 Mitarbeiter und eine Betreuerin der Einrichtung ums Leben gekommen.
Offenbar war es in einem Lagerraum der Werkstatt, in der Holz verarbeitet wird, zu einer Explosion gekommen. Das Feuer hatte sich außergewöhnlich schnell ausgebreitet. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich nach Angaben der Polizei auf neun. Sie seien auf verschiedene Krankenhäuser verteilt worden
Zum Zeitpunkt des Unglücks waren laut Caritas etwa 50 bis 60 Behinderte und Betreuer in dem Gebäude gewesen. 300 Feuerwehrleute, Katastrophenschützer, Rettungskräfte und Polizisten waren am Unglücksort im Einsatz.