22. Juni 2012, 09:50 Uhr

Immer weniger Minijobs

Die Zahl der Minijobber ist nach einem Zeitungsbericht in den ersten drei Monaten des Jahres um mehr als 140 000 zurückgegangen.

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Eine Stellenanzeige für einen Minijob: Die Zahl der Minijobber sinkt©

Die Zahl der Minijobber ist einem Zeitungsbericht zufolge im ersten Quartal des Jahres um mehr als 140.000 zurückgegangen. Mit insgesamt 6,99 Millionen geringfügig entlohnten Beschäftigten habe es damit 53.000 Minijobber mehr gegeben als im Ausgangsjahr 2004, berichtete die "Welt" unter Berufung auf den Quartalsbericht der Minijobzentrale in Essen.

Während die Zahl der geringfügig Beschäftigten damit seit 2004 um 0,8 Prozent stieg, legte die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im gleichen Zeitraum um 2,4 Millionen oder 9 Prozent zu, wie es hieß. "Von einer Verdrängung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung durch Minijobs kann angesichts dieser Fakten keine Rede sein", sagte der Chef der Minijob-Zentrale, Erik Thomsen, der "Welt".

Nach dem Quartalsbericht seien Minijobs vor allem Frauensache. Im gewerblichen Bereich stellen sie 62 Prozent der geringfügig Beschäftigten, im Privathaushalt sogar 92 Prozent. Beliebt sind Minijobs bei den Senioren: Mit rund 1,3 Millionen bilden die über 60-jährigen die größte Altersgruppe unter den Minijobbern, gefolgt von 1,1 Millionen Minijobbern unter 25 Jahren.

Reuters/DPA
 
 
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