28. Januar 2013, 09:52 Uhr

Pyro-Show wird zum nationalen Trauma

Eine fröhliche Partynacht endet in der Katastrophe: Mindestens 230 Besucher sterben bei dem Brand einer Diskothek in Brasilien. Am Tag danach wird das ganze Ausmaß des Infernos sichtbar.

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Das Gedenken an die Opfer erschüttert ganz Brasilien: Mehr als 230 junge Menschen starben bei dem verheerenden Brand im
Nachtclub Kiss
in Santa Maria im Süden des Landes. "Es ist für uns alle eine Tragödie", sagte Präsidentin Dilma Rousseff, die eine Auslandsreise abbrach und drei Tage Staatstrauer anordnete.

Die Diskothek war zu einer tödlichen Falle geworden, als um 2.30 Uhr am Sonntagmorgen ein Feuer ausbrach. Die meisten Opfer starben durch Rauchvergiftung.

Zu der Tragödie in der Universitätsstadt Santa Maria kam es nach
ersten Erkenntnissen, als eine Band während ihres Auftritts eine Art Leuchtfackel als pyrotechnische Show-Einlage entzündete. Die Funken setzen vermutlich das Dämmmaterial aus Isolierschaum an der Decke in Brand.

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