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Vor Prozessbeginn soll Thomas Wolf, einst meistgesuchter Verbrecher Deutschland, eine Geiselnahme angekündigt haben. Zudem versteht er sich auf die Flucht wie kein Zweiter. Verschärfte Sicherheit also im Wiesbadener Landgericht - und ein Prozessbeginn mit jeder Menge Spielchen.
Heute kommt Thomas Wolf vor Gericht, einst meistgesuchter Verbrecher der Republik. Die Aufregung im Wiesbadener Landgericht ist groß. Schließlich soll der Serienräuber angekündigt haben, im Gerichtssaal Geiseln zu nehmen. "Schwachsinn", meint sein Anwalt. Wolf sei ein netter, kranker Mann.
Nach langem Rechtsstreit darf der von einem echten Fall inspirierte Kannibalenfilm "Rohtenburg" nun doch in den deutschen Kinos laufen. Ein Sieg für die Kunstfreiheit - aber nicht unbedingt für die Zuschauer. Und: Der Rechtsweg ist noch nicht ausgeschöpft.
Armin Meiwes, der "Kannibale von Rotenburg", verspeiste eine Internetbekanntschaft. In Hollywood wurde ein Horrorfilm über den Fall gedreht - gegen den Meiwes nun vorgeht. Offenbar will er seine Story selbst vermarkten.
Armin Meiwes, der "Kannibale von Rotenburg", hatte gegen seine lebenslange Haftstrafe Berufung eingelegt. Nun hat der Bundesgerichtshof seine Revision abgeleht - und Meiwes kann frühestens in 15 Jahren frei kommen.
Armin Meiwes ist anscheinend doch an der Darstellung seiner Geschichte gelegen: Für eine Doku erkämpfte er sich Berichten zufolge das Recht, Interviews im Gefängnis geben zu dürfen. Gegen die Ausstrahlung eines Spielfilms hatte er zuvor geklagt.
Er wird so schnell keine Menschen mehr schlachten und verspeisen können. Der Kannibale Armin Meiwes ist im zweiten Prozess zur Höchststrafe verurteilt worden: Lebenslänglich wegen Mordes.
Der "Kannibale von Rotenburg" hätte nach eigenen Worten auch ein zweites Mal getötet und fantasiert immer noch vom Schlachten junger Männer. Er bestreitet jedoch, sein Opfer aus sexuellen Motiven getötet zu haben.
Der als "Kannibale von Rotenburg" bekannt gewordene Armin Meiwes wollte sein Opfer nicht töten, wie er nun vor Gericht ausgesagt hat. Meiwes sagte, er habe nur den Wunsch des Getöteten umgesetzt.
Bereits mehrere Verlage haben an den Memoiren des "Kannibalen von Rotenburg" Interesse angemeldet. Unterdessen distanzierte sich die Landeskirche von dem Interview einer Kasseler Kirchenzeitung mit dem "Kannibalen".
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