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Wie gefährlich sind Zusatzstoffe wie Menthol in Zigaretten? Gar nicht, sagt die Tabakindustrie und verweist auf Studien. Forscher werfen dem Konzern Philip Morris nun vor, gezielt Daten manipuliert und damit die Gesundheitsgefahr heruntergespielt zu haben.
Ätherische Öle, Bäder oder Pflanzenextrakte: Wer erkältet ist, greift rasch zu solchen Präparaten. Doch helfen sie wirklich? Stiftung Warentest hat für stern.de die gängigsten Mittel bewertet.
Auf dem SPD-Parteitag hat Helmut Schmidt mit seiner Rede die Genossen begeistert und in der Partei die Sehnsucht geweckt: nach einem Kanzlerkandidaten wie ihm.
Altkanzler Helmut Schmidt ist ein brillanter, eloquenter Gast. Einer, der sich aus dem Talkshow-Einheitsbrei abhebt. Doch Jauch wollte lieber kuscheln statt Klartext reden. Glücklicherweise redete Schmidt dennoch - über die Euro-Krise und die Kanzlerkandidatenfrage.
2008 Di Majo Norante Ramitello (Rotwein, Italien) Heutige Empfehlung wird sicherstellen, dass ich bei meinen Lesern aufgrund der langen Unterbrechung nicht gänzlich in Ungnade falle. Ja, der Wein hat tatsächlich 92 Parker-Punkte. Ja, er kostet wirklich nur 7,50 EUR und ja, dieser Italiener ist unglaublich gut. Er ist nicht der erste Wein, den ich vom Weingut Di Majo Norante empfehle. Bereits der Terre degli Osci war ein Preis-Leistungskracher. Zudem hatte ich den Süßwein des Hauses mit auf der letzten Weinlakai-Verkostungstour. Der Ramitello setzt nun in Sachen "Hochgenuss zum Tiefstpreis" neue Maßstäbe. Preislich zwar ein Alltagswein, doch zeigt er neben einer tollen Frucht auch Größe und Komplexität. Ich behalte meinen Blutdruck im Auge und werde mich nicht zu historischen Superlativen aufschwingen, doch wer diesen Wein nicht kauft ist selbst schuld. Nicht zuletzt, da er bei vielen deutschen Weinhändlern mehr als 10 EUR kostet. Und "by the way": Es ist purer Zufall, dass der Wein bei dem Händler der letzten Empfehlung wieder am günstigsten zu haben ist. Nach wie vor gibt es beim Weinlakai keine Absprachen mit Händlern. Eigentlich wollte ich heute einen ganz anderen Wein empfehlen. Dann aber kam mir dieser süditalienische Rotwein aus Molise in die Quere. Aufgrund der vergleichsweise geringen Verfügbarkeit musste ich schnell handeln und ihn im Sinne meiner Leser vorziehen. Der "Ramitello" stammt aus einer Weingegend, die international sehr wenig Aufmerksamkeit genießt. Molise ist eine sehr kleine und dünn besiedelte Region im Süden Italiens und es wird hier auf lediglich 9.500 Hektar Wein angebaut. Zm Vergleich: in der Toskana sind es 62.500 Hektar. Die Produzenten sind zum großen Teil Winzergenossenschaften, die vergleichsweise einfache Weine in die Flaschen füllen. Das privatgeführte Weingut Di Majo Norante produziert mit Abstand die besten Weine der Region und vertreibt vier Weine unter der wenig prestigeträchtigen Klassifizierung IGT (Landwein). Die acht übrigen Weine werden mit einer DOC-Klassifizierung vermarktet. Diese gibt es für nur drei Zonen in Molise (Biferno, Del Molise, Pentro di Isernia) und die Gesamtproduktion macht lediglich fünf Prozent aller in Molise vinifizierten Weine aus. In dem aus der DOC Biferno  stammenden Ramitello kommen daher nur Rebsorten zum Einsatz, die der Klassifizierung entsprechen. Zum einen Montepulciano (80%), bekannt durch den gleichnamigen Ort in der Toskana und den schönen Rotfrucht-Aromen. Zum anderen Aglianico (20%), eine sehr "katholische" Rebsorte mit robusten Tanninen und Aromen von Rauch, Teer und Tabak. Der durch diesen Verschnitt entstandene Charakter macht den Wein aus meiner Sicht zu etwas ganz Besonderem. Der Montepulciano sorgt für eine einladende und süffige Frucht und der Aglianico sorgt für eine interessante und vielschichtige Aromakomplexität. Dass der Wein von letzterer Rebsorte nur 20% enthält ist aus zweierlei Hinsicht gut: 1. Bei den derzeitigen Temperaturen wäre ein höherer Anteil zu schwer, zu anstrengend. 2. Der Wein würde kein sonderlich großes Publikum ansprechen, denn meiner Erfahrung nach wäre er mit seinen geräucherten Aromen und zupackenden Tanninen ein wahrer Frauenschreck. Der Ramitello ist für mich daher ein absoluter Unisex-Wein, zumindest wenn eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber kraftvollen Weinen besteht. Davon abgesehen ist diese geschlechtsspezifische Zuordnung sowieso recht klischeehaft. Mir geht es lediglich um eine möglichst gute Charakterisierung des Weines. D.h. auch Frauen und Protestanten mögen diesen Wein bitte bestellen ;-) Die Reben der heutigen Empfehlung wachsen auf maximal 100 Höhenmetern und wurzeln in lehmhaltigem, gut Wasser speicherndem Boden. Der Most des Weines wird inklusive der Schalen in Edelstahltanks für einen Monat lang "ziehen" gelassen ( Mazeration ). Ein gängiger Prozess für viele Rot- aber auch Weißweine, um die Konzentration und Aromafülle der Weine zu steigern Ausgebaut wurde der Wein nur zum Teil in Holz und hat dadurch lediglich eine dezente Eichennote. Gut so, denn die Aglianico-Traube liefert bereits Aromen, die man leicht als Holznoten deuten könnte. So hätte ein stärkerer Holzeinfluss dafür gesorgt, dass der Wein einfach "too much" ist bzw. eine Balance mit den übrigen Komponenten (Alkohol, Säure und Tannin) unmöglich gewesen wäre. Auch wenn die kommenden zwei Empfehlungen ebenfalls sehr, sehr gut sind, sollte jeder Leser versuchen ein paar Flaschen des Ramitellos abzubekommen. Der empfohlene Händler klärt zwar derzeit noch, wie es um Nachschub bestellt ist, doch würde ich trotzdem raten möglichst schnell zu reagieren. In diesem Zusammenhang möchte ich – wie schon so häufig – betonen, dass ein kräftiger Rotwein wie der Ramitello vor dem Genuss unbedingt etwas gekühlt werden sollte. Dazu die Flasche einfach mindestens 20 Minuten vor Genuss in den Kühlschrank stellen. Ein zu kühler Rotwein ist im Sommer nie ein Problem, denn er wärmt im Glas rasch auf. Ich persönlich verwahre geöffnete Rotweine  in den Sommermonaten grundsätzlich im Kühlschrank. 2008 Di Majo Norante Ramitello (Rotwein, Italien) Auge: Sattes Rubinrot. Nase: Klar, frisch und vielschichtig mit Aromen von Kirsche und Pflaumen. Gaumen: Vollmundig und lang mit Aromen von Rauch, Teer, Menthol, und Lakritz im Abgang. Sonstiges: Besteht aus 80% Montepulciano and 20% Aglianico . Bis 2013 zu trinken. 92 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Antonio Galloni, August 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Weinhaus Scholzen (ca. 1.800 Flaschen auf Lager, auch als Magnum erhältlich) 7,50 EUR/Fl. (Versandkosten 6,- EUR) Hier klicken! Stand: 27.06.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.
"Die gläserne Zigarette": Welche Substanzen setzen Zigarettenhersteller ihrem Tabak zu? Die Liste der Zusatzstoffe reicht von Honig und Vanillin bis hin zu Ammoniak und Harnstoff.
2006  La Spinetta "Il Colorino di Casanova" (Rotwein, Italien) La Spinetta ist mittlerweile ein Kultweingut in Sachen Barolo und Barbaresco im Piemont . Nun verfolgt es – wie viele Top-Weingüter – die Strategie, auch erschwingliche Weine anzubieten, um so das Weingut und dessen Qualität einer möglichst großen Zielgruppe zugänglich zu machen. Diese Weine sind in den meisten Fällen mit nicht weniger Aufwand hergestellt als die Spitzenweine und verfügen dadurch um eine ähnlich hohe Qualität. So wundert es nicht, dass der heutige Wein von La Spinetta mit 93 Punkten seitens des Wine Advocate (Galloni) ausgezeichnet wurde. Angesichts der Tatsache, dass der Spitzen-Barolo des gleichen Weinguts, bei einem Preis von rund 100,- EUR, ebenfalls 93 Punkte erhielt, musste der Weinlakai neugierig werden. Zudem kommentiert Antonio Galloni : "The 2006 Il Colorino di Casanova is a rock-star wine, especially for the money". Zugegeben: Der 2006er Il Colorino di Casanova von La Spinetta stammt im Gegensatz zu Barolo und Co. gar nicht aus dem Piemont, sondern aus der Toskana . Hier ist La Spinetta mit seinem Weinsortiment namens Casanova in gleichnamigem Ort , ca. 40 KM südöstlich von Pisa, zuhause. Wer also mein Interview mit Robert Parker gelesen hat, weiß natürlich, dass der Vergleich eines toskanischen Weines mit einem Barolo aus dem Piemont keinen Sinn macht und daher auch die 93 Punkte eine nicht ganz identische Aussagekraft haben. Aber sei es drum, die heutige Empfehlung hat aus meiner Sicht nicht nur die 93 Punkte verdient, sie bietet auch eine hervorragende Gegenleistung für den Preis. Zudem hat der Wein für meine Leser bestimmt auch etwas lehrreiches. Oder haben Sie schon einmal von der Rebsorte Colorino gehört? Habe ich mir doch gedacht... Colorino ist eine sehr seltene und wenig angebaute Rebsorte aus der Toskana. Seit Ende der 80er-Jahre wird sie insbesondere als Verschnitt-Rebsorte eingesetzt. Colorino dient hierbei zumeist als Tanninlieferant für Sangiovese-Weine im Chianti. Also ähnlich wie ein Petit Verdot für Cabernet Sauvignon im Bordeaux eingesetzt wird. Auch wenn der heutige Wein zu 100% aus Colorino besteht, bedeutet dies jedoch nicht, dass er besonders tanninreich ist. Der 24-monatige Ausbau in 600 Liter fassenden Holzfässern hat die Tannine bereits so gut "abgeschliffen", dass der Wein eine hervorragende Balance besitzt. Und trotz des Holzeinsatzes, bleibt die Charakteristik des Colorino auf wunderbare Weise erhalten. Die Frucht und das Aromaprofil des Weines sind etwas ganz besonderes – eben typisch Colorino. Wer also diese Rebsorte noch nicht kennt, wird ein Wein ins Glas bekommen, der schwerlich an eine andere Rebsorte erinnert. Verbunden mit einem Geschmackserlebnis, das eine Bereicherung für jeden Weinfreund darstellen dürfte. Es dominieren florale und rotbeerige Aromen, die durch Gewürznoten und Pfeffer unterstrichen werden. Der Wein ist dabei überraschend leichtfüßig, bietet aber trotzdem einen sehr langen und intensiven Abgang. Der 2006er ist erst der zweite Jahrgang des Colorino di Casanova und schon hat er eine Stellung eingenommen, die ihm mehr als eine Existenzberechtigung einräumt. Einen solchen Wein für unter 20,- EUR kaufen zu können ist wirklich überraschend und ich hoffe sehr, dass möglichst viele Leser diesen Colorino kennen lernen möchten. 2006  Casanova della Spinetta Il Colorino di Casanova (Rotwein, Italien) Auge: Tiefdunkles Rot. Nase: Lebhafte schwarze Früchte, Mineralien, Rosmarien, Menthol und Gewürze. Gaumen: Kraftvoll und bestimmend. Harmonie der Frucht und die gesamte Balance sind außergewöhnlich. Sonstiges: Besteht aus 100% Colorino. Von 2012-2018 auf dem Höhepunkt. 93 Punkte (Quelle: Wine Advovate, Antonio Galloni, Oktober 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Enoteca dell 'Arte (90 Fl. sofort verfügbar, weitere ab dem 15.11.) 16,90 EUR/Fl. (Versandkosten 6,95 EUR, ab 75,- EUR frei) plus Weinlakai-Aktion: - Bei 6 Flaschen versandkostenfrei - 11 Flaschen kaufen, 1 gratis dazu. Beides ist im Shopsystem NICHT hinterlegt. Bitte mit dem Vermerk "Weinlakai" bestellen, die Auftragsbestätigung enthält dann die korrekten Preise. Hier klicken! Stand: 09.11.2010. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
Bei sommerlichen Temperaturen ist er der Renner: Eistee sorgt für Abkühlung. Die meisten trinken ihn als Fertigprodukt aus dem Supermarkt. Dabei schmeckt er selbstgemacht viel besser.
Juckreiz verführt uns zum Kratzen. Qualvoll wird es, wenn das Schaben auf der Haut nicht hilft - bei einer Hautkrankheit oder einer Allergie zum Beispiel. Andauernder Juckreiz kann zudem ein Alarmsignal des Körpers sein und auf eine chronische Krankheit deuten.
2008 Colli di Lapio Romano Clelia Fiano di Avellino (Weißwein, Italien) Schon fast peinlich ist es mir, den nunmehr dritten Wein aus der wenig bekannten, italienischen Weinregion Kampanien zu empfehlen. Dieses Mal möchte ich meinen Lesern allerdings keinen roten Aglianico ans Herz legen, sondern einen ganz besonderen Weißwein. Auch wenn der neue Gambero Rosso noch gar nicht erschienen ist, so sind durch rätselhafte Quellen bereits die Weine mit der Höchstauszeichnung (3 Gläser) an die Öffentlichkeit geraten – inklusive der Weine, die als beste ihrer Art ausgezeichnet wurden. Die heutige Empfehlung ist nichts geringeres als der Weißwein des Jahres des Gambero Rosso 2010. Der Weinlakai hat ihn zum besten Preis in Deutschland gefunden. +++++ JETZT HIER DAS WEINLAKAI FORUM BESUCHEN! +++++ "Fiano" ist eine sehr alte Rebsorte, die durch ihre Säurestruktur und Mineralität eine gewisse Ähnlichkeit mit deutschem Riesling nicht verleugnen kann. Gute Exemplare, wie die heutige Empfehlung, sind sehr lagerfähig und sollten jung erst nach viel Luftzufuhr getrunken. "Fiano di Avellino" ist schlichtweg die Bezeichnung des DOCG-Gebiets nahe der Stadt Avellino . Aber insbesondere rund um den Ort Lapio (nordöstlich von Avellino) werden die hochwertigen Vertreter der Rebsorte produziert. Das Weingut "Colli di Lapio" und sein Besitzer Romano Clelia machen sich hier seit dem Beginn in 1994 kontinuierlich einen besseren Namen. Viele bezeichnen ihn schon jetzt als den besten Fiano-Produzenten überhaupt. Die von Wind verwöhnten Weinberge der heutigen Empfehlung liegen auf 500 Metern Höhe und die Reben wurzeln hier in sehr kalkhaltigem Lehmboden. Die großen Differenzen zwischen Tages- und Nachttemperatur sorgen für zusätzliche Qualität des Rebmaterials. Das Weingut Colli di Lapio setzt zu 100% auf naturnahen Weinbau, so werden Krankheiten und Insenkten nur mit Wirkstoffen entgegengewirkt, die auf Kupfer bzw. Schwefel basieren. Alfalfa dient als Stickstoff-Lieferant des Bodens und alle zwei Jahre wird auf natürliche Weise gedüngt. Der heute empfohlene Fiano wird nur in Stahl vinifiziert und behält so die gewünschte Frische und tolle Säurestruktur. Ich möchte diesen Weißwein meinen Lesern wirklich ans Herz legen. Zum einen wird er nach dem Erscheinen des Gambero Rosso nur noch schwer (für diesen Preis) zu bekommen sein, zum anderen wird er auch Weißwein-Skeptiker begeistern. Es ist ein Wein mit jeder Menge Körper, aber ohne die Schwere und Wucht z.B eines Chardonnays. Er bleibt frisch, ist dabei aber nicht langweilig und hält auch kräftigerer Essensbegleitung ohne weiteres Stand. Wichtig: der Wein braucht Luft. Ich würde empfehlen ihn zu dekantieren. Am besten im zimmerwarmen Zustand 3-4 Stunden in den Dekanter und danach unverschlossen im Kühlschrank auf Temperatur bringen. Danach aus nicht zu kleinen Gläsern genießen. Prosit! 2008 Colli di Lapio Romano Clelia Fiano di Avellino (Weißwein, Italien) Auge: Blasses Gelb. Nase: Intensive, komplexe Nase, die nach etwas Luft Aromen von günen Äpfeln, Mineralien, Thymian, Rauch und etwas Minze preisgibt. Mund: Apfel, Nektarine, Menthol und etwas Salz am Gaumen. Frische Säure geben eine sehr gute Geradlinigkeit. Langer Abgang mit Aromen von Zitrone, Piniennadeln und Steinen. Sonstiges: 100% Fiano. Noch bis zu 10 Jahre lagerfähig. Bei 8°-10° C zu trinken. 3 Gläser (Quelle: Gambero Rosso 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Superiore 17,50 EUR /Fl. (6,95 EUR Versandkosten, ab 90,- EUR frei) Hier klicken! Stand: 19.10.2009. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
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