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4. August 2011, 08:49 Uhr

Berlin schickt zweite Fregatte in den Kampf gegen Piraten

Seit mehr als zwei Jahren bekämpft die EU mit der Mission Atalanta die Piraten vor der Küste Somalias. Auch die deutsche Marine ist dabei und schickt jetzt mit der "Köln" eine zweite Fregatte ans Horn von Afrika.

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Ende August heißt es "Leinen los": die Fregatte "Köln" im Marinestützpunkt Wilhelmshaven© Ingo Wagner/DPA

Die deutsche Marine verstärkt ab Anfang September die EU-geführte Operation Atalanta zur Bekämpfung von Piraten am Horn von Afrika mit einer zweiten Fregatte. Hierzu werde die Fregatte "Köln" Ende August aus Wilhelmshaven auslaufen, teilte die Bundeswehr in Berlin mit. Derzeit befindet sich die Fregatte "Niedersachsen" im Hafen von Dschibuti und übergibt dort ihre Aufgabe an die Fregatte "Bayern".

Die Funktion des deutschen Kontingentführers werde im Laufe des Donnerstags vom Kommandanten der "Niedersachsen" auf den Kommandanten der "Bayern" übertragen, hieß es auf der Webseite der Bundeswehr. Anschließend kehre die Fregatte "Niedersachsen" nach Wilhelmshaven zurück.

Der Atalanta-Verband besteht neben den deutschen Fregatten aus drei weiteren Schiffen aus Spanien, Portugal und Griechenland. Zusätzlich verfügt die Einsatzflotte über einen Seefernaufklärer aus Spanien sowie zwei Seefernaufklärer aus Luxemburg.

Die Operation Atalanta ist der militärische Beitrag der Europäischen Union zur Pirateriebekämpfung und hat zum Ziel, die vor der Küste Somalias operierenden Seeräuber zu bekämpfen und abzuschrecken.

mad/DPA
 
 
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