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8. Januar 2008, 14:33 Uhr

Polizei sucht in Kanalisation nach Leichenteilen

Eine Hausfrau hat ihre "von Hass geprägte" Ehe offensichtlich auf besonders perfide Weise beendet: Sie soll ihren Mann in Düsseldorf getötet, zerstückelt und dann die Toilette runtergespült haben. Nun sucht die Polizei in der Kanalisation nach Leichenspuren.

Dieses Foto zeigt den offensichtlich von seiner Frau getöteten Taxifahrer© Polizei Düsseldorf/DPA

Auf der Suche nach Leichenteilen eines Düsseldorfer Taxifahrers hat die Polizei das Kanalnetz der Landeshauptstadt untersucht. Die Rohre seien vom vermuteten Tatort, dem Wohnhaus des Mannes, bis zur Kläranlage über mehrere Kilometer überprüft worden - ohne Spuren des 58-Jährigen zu finden, sagte ein Polizeisprecher. Durch kleinere Rohre seien Kameras geschickt worden, in größere seien Mitarbeiter der Stadtwerke hinabgestiegen. Die 52-jährige Ehefrau wird dringend verdächtigt, ihren Mann vor drei Wochen umgebracht, die Leiche zerstückelt und per Müllabfuhr und Toilettenspülung beseitigt zu haben.

Die Ermittler hoffen nun, DNA-Spuren des Mannes in Müllcontainern vor seinem Wohnhaus zu finden, sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa. Dort hatten Leichenspürhunde angeschlagen. Auf die bohrenden Fragen der drei erwachsenen Kinder nach ihrem Vater soll die Ehefrau geantwortet haben: "Den werdet ihr nicht finden, den habe ich die Toilette 'runtergespült".

Die 52-Jährige hat sich den Ermittlungen zufolge in ihre Heimat nach Mazedonien abgesetzt. Die Ermittler stünden mit den mazedonischen Behörden in Kontakt, ein internationaler Haftbefehl und ein Rechtshilfeersuchen werden vorbereitet, hieß es.

Nach der Vermisstenanzeige der Kinder in der vergangenen Woche waren die Ermittler auf eine gründlich gereinigte Wohnung gestoßen. Dennoch konnten sie mit Spezialmitteln massive Blutspuren in Wohnzimmer, Diele und Badezimmer sichtbar machen.

Die Ehe sei zuletzt "von Hass geprägt" gewesen, dennoch hätten sich die muslimischen Eheleute nicht zu einer Trennung durchringen können. Zudem wurde bekannt, dass die Frau bereits mehrfach versucht haben soll, ihren Mann mit ins Essen gemischten Medikamenten zu vergiften und ihn einmal auch mit einem Hammer erheblich verletzt hatte. Dennoch habe der 58-Jährige nie Strafanzeige gegen seine Frau erstattet. In der Wohnung wurden große Mengen eines starken Beruhigungsmittels entdeckt.

Die 52-Jährige war den Ermittlern zufolge am zweiten Weihnachtstag in ihre Heimat nach Mazedonien gereist und dort auch zwischenzeitlich gesehen worden. Sie habe zudem versucht, sich Geld zu leihen und auf das Konto ihres Mannes zuzugreifen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
unheilig (09.01.2008, 18:20 Uhr)
hi
mhh frage mich wie das geht?zerstückeln und dann ins klo und weg.man da mus se den ja vorher noch durch den fleischwolf gedreht haben*fg*
wmebh (09.01.2008, 13:03 Uhr)
armer Mann
Hoffentlich war er wenigstens gut versichert.
sportartmakler (09.01.2008, 09:10 Uhr)
konfession spielt keine rolle
wird aber in den letzten wochen immer erwähnt (sofern nicht christlich..). sicherlich nur zufall....medien sind ja keine meinungsmacher..
@jack-daniels
ich hábe zwar den koran nicht gelesen (fairerweise muß ich sagen das bibelmärchen auch nicht), aber ich habe schon öfters suren mit genau gegenteiligen aussagen gelesen (verfolgt und vernichtet die ungläubigen - um es mal zusammenzufassen) das sind natürlich immer nur pannen der westl. übersetzer, is klar.
1974 (09.01.2008, 08:08 Uhr)
Religion????
Warum besteht bei den deutschen Medien immer das Bedürfnis, bei Straftätern, die sich zum Islam bekennen, immer die Religion mit zu erwähnen??
Werden auch bei anderen Tätern, die Religion genannt? Der Täter, ein Jude...... Der Täter, ein Budhist......Obwohl bei Juden würden sie auf Granit beißen.
peterpan1001 (08.01.2008, 19:47 Uhr)
echt krass
die frau hat echt nerven.
das war bestimmt ein schönens gemetzel, die olle hätte gut beim kosovo krieg mit machen können.
was kocht die jetzt in mazedonien? fleischgulasch?
Jack-Daniels (08.01.2008, 17:51 Uhr)
Hmmm..Also..
Fairerweise muss man hier sagen, daß das überhaupt nicht nötig ist hier die Konfession der Eheleute zu nennen! Ich frage mich, was der Autor damit sagen will?! Daß das ein Verbrechen und eine schreckliche tat ist, das weißt jeder! Nur wenn bei uns eine deutsche Frau ihren Ehemann umbringt, sagt man nicht: Das katholische oder das protestantische Ehepaar.. Der Islam richtet sich genau nach den 10 Geboten und das steht genau wie bei uns "Du sollst nicht töten" Außerdem ist Scheidung dort wohl erlaubt! Warum die Frau so was gemacht hat, weißt nur sie..
juppzupp (08.01.2008, 13:42 Uhr)
bä....
was muss das ein gemetzel gewesen sein....
Pamela_1971 (08.01.2008, 12:59 Uhr)
Hammer hart
Zu einer Scheidung kann sich das muslimische Paar (wohl aus Glaubensgründen?) nicht entschließen - aber zu einem Mord mit anschließender Zerstückelung des Ehemanns schon. Ganz schön crazy... die Frau glaubte wohl, dass Gott nicht so genau in die Klospülung sieht. Aber Gott sieht alles!
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