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7. Januar 2008, 11:37 Uhr

Das Ohr der Freundin im Kochtopf

Vor einem Amoklauf hat ein 25-Jähriger im US-Bundesstaat Texas offenbar seine Freundin umgebracht, sie zerstückelt und möglicherweise auch gekocht. Anschließend attackierte er einen Freund - und beging einen Einbruch. Jetzt droht ihm die Todesstrafe.

Polizeiautos stehen vor dem abgesperrten Tatort in Tyler, Texas© Herb Nygren Jr/ AP

Ein Mann aus Tyler im US-Staat Texas hat am vergangenen Samstag seine 21-Jährige Freundin getötet, filettiert und möglicherweise auch gegessen. Nach der Tat rief er die Polizei und sitzt jetzt in Haft. Seine Kaution beträgt zwei Millionen Dollar, dem Angeklagten droht die Todesstrafe.

"Ob er wirklich von dem Fleisch gegessen hat, wissen wir nicht", sagte der zuständige Sheriff J. B. Smith. "Klar ist, entweder hat er davon gegessen, wollte davon essen oder so tun, als ob er es vorhätte." Freitagabend hatte der Mann angeblich seine Freundin von zu Hause entführt, erstochen und zum Haus seiner Mutter gebracht.

Ein Ohr im Kochtopf

Bis zum nächsten Morgen verbarrikadierte er sich dort, warnte dann seine Mutter und deren Freund vor. Nachdem diese das Haus verlassen hatten, rief er schließlich die Polizei und gestand seine Tat. Als diese beim Haus der Mutter eintraf, kochte gerade ein Ohr der Ermordeten in einem Kochtopf auf dem Herd. Die Polizei fand den verstümmelten Körper der 21-Jährigen, auf dem Küchentisch stand ein Teller mit einem Stück Menschenfleisch und einer Gabel darin.

Es war nicht der erste Streit

Ein Nachbar des Täters bezeugt, oft Streitigkeiten des Pärchens gehört zu haben: "Die wurden immer ziemlich laut, haben sich in Haus und Vorgarten angeschrien. Irgendwann ist er dann in sein Auto gestiegen und einfach weggefahren." Der Mord an seiner Freundin scheint die erste Tat im Amoklauf des Amerikaners gewesen zu sein: Außerdem wird ihm vorgeworfen, ein Geschäft überfallen und den Freund seiner geschiedenen Frau niedergestochen zu haben. Letzterer liegt in kritischem Zustand in einem Kreiskrankenhaus.

Derzeit befindet sich der Verdächtige im Smith County Gefängnis und wird des Mordes beschuldigt. Seine Kaution ist auf zwei Millionen Dollar festgesetzt, einen Anwalt hat er nicht. Morgen soll der Angeklagte vor Gericht erscheinen.

lio/AP
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
unheilig (08.01.2008, 17:50 Uhr)
@Punito
ich geb dir mal ein beispiel für die deutsche justiz.man missbraucht jahrelang ein kind bekommt 2 jahre auf bewährung.ich weis das die staatsanwaltschaft gutachter einholt.aber es wird ihnen auch klar sein das es schon öfters falsche einschätzungen von gutachtern gab.auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen@Punito hier in deutschland braucht man nur ein auf "ach ich hatte ja soo nee schlechte kindheit"machen das wirkt sich gleich strafmildernt aus.
Punito (08.01.2008, 14:23 Uhr)
@hi

Woher haben Sie Ihre Weisheiten
über die Deutsche Justiz entnommen ?
Sieh werden vielleicht nicht erkennen
wollen oder können , das jede Straftat
einen Ermittlungsprozeß in Gang setzt. Bei Straftaten wie Tötungsdelikte werden medizinische Gutachter zur Findung der schuldfähigkeit des Täters von der Staatsanwaltschaft in Anspruch genommen .
Ein ganz gewähnlicher Vorgang in einem Rechtsstaat .
Bei ihrer Hähme gegen diese Art der gerichtlichen Untersuchung kommt es mir so vor ,
als wäre Ihnen die "Kopfabundfertig-Methode das richtige Instrument zur Eindämmung von Gewaltverbrechen auf der Erde .
unheilig (08.01.2008, 12:08 Uhr)
hi
man gut das der sowas nicht in deutschland gemacht hat,hier wäre wieder son gutachter gekommen und hätt ihn wieder ne schlechte kindheit zugesprochen.wahrscheinlich ist er ja immer geschlagen worden usw das übliche gesäusel,na dann hätten richter wieder mildes urteil gesprochen.mhh sagen wir mal 15 jahre und wegen guter führung kommt er dann nach 8 jahren raus.
Ginnungagap (08.01.2008, 08:58 Uhr)
@jomino
Also ein bisschen übertrieben ist das jetzt schon. Hier würde man damit niemals mit Bewährung davonkommen^^
jomimo (08.01.2008, 05:35 Uhr)
Abscheulich ...
wäre jedoch nett, wenn derlei Abscheulichkeiten in der BRD auch endlich als solche behandelt werden würden und nicht nur als eine Art von verzeihlichem Spaß mit Bewährung etc. etc.
Blauregen (07.01.2008, 22:34 Uhr)
Kaution und dann vorläufig frei?????
2 Millionen Dollar Kaution? Wenn er selbst oder ein Sponsor das Geld zusammenbrächte, wäre er vorläufig auf freiem Fuß? Unglaublich!
Countryjoe (07.01.2008, 16:01 Uhr)
Nicht schade drum..
..mit solchen Gestalten.
 
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