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26. Januar 2008, 10:40 Uhr

Babyprämie nur für Reiche

Eigentlich sollte das Elterngeld vor allem denjenigen helfen, die sich kein Kind "leisten" können. Anders in Bayern: Im noblen Münchner Vorort Grünwald werden den Millionären unfreiwillig Almosen zugeschanzt, und die Hartz IV-Empfänger gehen leer aus. Von Patrizia Perni

Uschi-Glas-Villa in Grünwald: Finanzkräftige Steuerzahler sorgen für ein sattes Plus im Gemeindesäckel© DPA/Picture-Alliance

"100 Euro monatlich für jedes Baby bis zur Einschulung." Mit dieser Ankündigung brachte sich kürzlich der reiche Münchner Vorort Grünwald in die Schlagzeilen. "Wir machen familienfreundliche Politik und wollen denen helfen, die eben nicht so viel verdienen", sagt der amtierende CSU-Bürgermeister Jan Neusiedl. "Beispielhaft" lobte die Münchner "Abendzeitung" die Grünwalder Babyprämie. Doch nach Recherchen von stern.de kommt das Extrageld den Reichen von Grünwald zugute. Hartz-IV-Empfänger gehen leer aus.

Grünwald gilt als das Beverly Hills von München. Hier wohnen die Stars, die Reichen und Schönen, Fabrikanten, Fußballer und andere finanzkräftige Steuerzahler. Mit ihren Einnahmen hatte die 11.000-Einwohner-Gemeinde noch nie wirkliche Probleme. Haushaltsschulden? Unbekannt. Im letzten Jahre lag der Überschuss bei 6,3 Millionen Euro. Aber ein "einige Normal- und Geringverdiener haben wir doch", so Bürgermeister Jan Neusiedl. Auch von "zahlreichen Hartz-IV-Empfängern" ist die Rede.

Kinderbetreuung kostenlos

Schon im Mai letzten Jahres wollte daher der Gemeinderat für Kinderbetreuungseinrichtungen kein Geld mehr verlangen. Bisher kosteten sie 100 Euro pro Kind und Monat. Das sollte den jungen Familien helfen, die hohen Lebenshaltungskosten in dem schicken Vorort bei München zu tragen. Eine noble Geste.

Doch dann kam die große Politik mit ihrer Diskussion um die "Herdprämie". Die CSU stritt sich mit Familienministerin Ursula von der Leyen, ob das staatliche Betreuungsgeld nur als Zuschuss für Kindergärten oder auch für Daheim-Erziehende gezahlt wird. Der Grünwalder Gemeinderat schwenkte um: Das Geld der Gemeinde sollte nun an alle Eltern von Kindern im Vorschul-Alter gezahlt werden.

Nun legte sich das Landratsamt mit rechtlichen Bedenken quer: Förderung der Familien sei ausschließlich Bundessache. Die Gemeinde Grünwald zog mit einer Petition vor den Landtag. Dort erklärte im Dezember 2007 das Bayerische Sozialministerium die Grünwalder Babyprämie für rechtens. Nur ein SPD-Abgeordneter hatte Bedenken, das ganze könnte ein "Nullsummenspiel" sein. Er fragte, ob das Geld auch Hartz-IV-Empfängern zugute komme oder ob es mit deren Arbeitslosengeld II verrechnet werde. Antwort: Das sei Sache der Gemeinde.

Und die brütet jetzt über der Satzung, wie das Geld ausgezahlt werden soll. Demnach wird das kommunale Erziehungsgeld nicht automatisch, sondern nur auf Antrag bezahlt. Auf einen Einkommensnachweis wird verzichtet. Warum? "Unsere Erfahrung ist, dass sich die reichen Grünwalder dann ganz schnell bettelarm rechnen", sagt der Bürgermeister. "Das führt nur zu bürokratischem Papierkrieg." Dem Ärger will man aus dem Weg gehen.

Die Reichen haben die Babyprämie sicher

Die Reichen also haben die Babyprämie schon sicher. Die wirklich Bedürftigen aber werden sie wohl nicht kriegen. Denn tatsächlich würde einem Hartz-IV-Empfänger die monatliche Unterstützung der Gemeinde, von seinem Arbeitslosengeld als zusätzliches Einkommen wieder abgezogen werden. Die eindeutige Rechtlage hat man jetzt auch in Grünwald erkannt. "Die es besonders nötig haben, bei denen wird es nicht ankommen", befürchtet Gertrud Mayr vom Sozialamt in Grünwald. Aufgeben will sie nicht: "Wir brüten über einer Lösung in der Satzung." Bürgermeister Jan Neusiedl hofft auf eine "Lösung mit Gutscheinen".

Die Bundesfamilienministerin soll im Vorfeld die Grünwalder Babyprämie "prima" gefunden haben. Jetzt von stern.de um einen Kommentar zu den Schwierigkeiten gebeten, bleibt sie stumm. "Sie kann sich zu diesem Thema nicht äußern", lässt sie durch ihre Pressesprecherin ausrichten. Für Hartz IV sei Arbeitsminister Olaf Scholz zuständig. Von dessen Pressestelle kam die trockene Antwort: "Das ist die Logik von Hartz IV, welches nur das Minimum abdecken soll." Eine "Gerechtigkeitsdebatte" sei da fehl am Platze.

Von Patrizia Perni
 
 
KOMMENTARE (10 von 34)
 
Conway (29.01.2008, 01:15 Uhr)
Naja ...
Ich finde die Aktion lobenswert. 100 € mehr im Monat helfen jedem Hartz IV- Betroffenem. Die Recherche des Artikels ist traurig. Die 100 € werden zwar angerechnet, aber nicht abgezogen. Sie dürfen in vollem Umfang behalten werden.
Einem Hartz IV-Betroffenem stehen rechnerisch 11,50 € am Tag zur Verfügung. Nach Abzug von Strom, Telefon und sonstigen "Kleinigkeiten" bleiben davon zwischen 6 und 8 € zum Leben. Zusätzliche 3,30 € pro Tag wären ein Zuwachs von 50%!
Im Kinderfall erhöhen sich zusätzlich die Sätze. Aber natürlich reicht das ebenfalls nicht, um ein Kind angmessen zu versorgen.
Einem Millionär bringen die 100 € hingegen nicht viel. Ein "angemessener" "Fiorucci"-Strampelanzug für die lieben Kleinen ist ja teurer. ;-)
Ich finde es seltsam, wie unsachlich sich hier über eine Sonderleistung einer (reichen) Gemeinde echauffiert wird, statt über offene Misstände in unserer Republik. So lange (a)soziale Gesetze von kriminellen "kreiert" werden (die Straffrei ausgehen)und eine "sozialdemokratische" Partei den Ausverkauf des Bürgers an die Finanzmacht vorantreibt und einen angemessenen Mindestlohn ablehnt, gibt es wichtigere Probleme, die es zu lösen gilt.
Da finde ich es fast schon großartig das es noch Gemeinden gibt, die Überschüsse an ihre Bürger zurück geben möchte.
IndianerJoe (27.01.2008, 17:31 Uhr)
Vergessen
Ich vergaß "@Rotwolf"...
IndianerJoe (27.01.2008, 17:29 Uhr)
Von der Angst der Reichen und Mächtigen
Ihr Hinweis auf PISA verdient es, einmal genauer betrachtet zu werden.
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Weltweit wurde in diesen Testreihen in ca. 80 OECD-Staaten untersucht, welche Bildungsabschlüsse von welchen jungen Menschen dort erreicht werden.
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Es zeigte sich, dass in Deutschland der Bildungsabschluß eines jungen Menschen rund sieben mal mehr vom Einkommen seines Elternhauses als von seinem IQ abhängt - womit Deutschland übrigens vor Saudi-Arabien und dem Süd-Jemen an drittletzter Stelle aller untersuchten Nationen zu liegen kam.
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Da in Deutschland mit seinem dreiteiligen Schulsystem im Wesentlichen in der vierten Klasse über den weiteren Lebensweg eines jungen Menschen entschieden wird, bedeutet dies im Wesentlichen, dass die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen (und vermutlich auch schon vorher) in den Zensuren nicht bezüglich ihrer schulischen Leistungen, sondern bezüglich ihrer sozialen Zugehörigkeit benotet werden.
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Früher galten die Universitäten als eine Hochburg der Linken. Links denken braucht Geist - im Gegensatz zur Mitgliedschaft in einer grölenden braunen Schlägerhorde.
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Es hat etwas gedauert, bis ich verstand, welche Rolle beamtete Lehrer bei der Selektion jener in unserem Schulsystem spielen, denen man den Zugang zu den Hochschulen im Interesse einer vorausschauenden Vermeidung von Studentenunruhen wie in den 70er Jahren (oder gar einer von diesen Hochschulen ausgehenden Revolution) lieber erst gar nicht gestattet.
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Was Rechts mit dieser vor allem in den südlicheren Bundesländern rigoros praktizierten "Bildungspolitik" allerdings nicht vermeiden konnten, ist die Zugehörigkeit Hochintelligenter zu diesem sich aus vorenthaltener Bildung ergebenden Prekariat - sie erwähnten es bereits.
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Während man Menschen mit einem mittleren oder geringerem IQ häufig glauben machen kann, das die Gründe für ihre soziale Erfolglosigkeit bei von ihnen selbst zu vertretenden Gründen lägen (z. B. ihrer Dummheit, Faulheit, mangelnden Sozialkompetenz, usw.), ist dies bei hochintelligenten Mitgliedern des Prekariats nur schwer oder bisweilen auch gar nicht möglich. Diese können sich im Gegensatz hierzu der bedrückenden Erkenntnis der wahren Hintergründe ihrers sozialen Scheiterns häufig nicht auf Dauer verschließen.
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Die Bundesrepublik Deutschland hat mit rund 10 Mio. Arbeitslosen (3 Mio. ALG I-Bezieher + 7 Mio. ALG II-Bezieher) rund ein Viertel aller 44 Mio. Erwerbstätigen von der sozialen Teilhabe an diesem Staat ausgeschlossen. Von den o. e. 7 Mio. ALG II-Beziehern sind relativ konstant rund 7 % Akademiker. Zu diesen knapp 0.5 Mio. kommen noch hochintelligente Nichtakademiker in mir nicht bekannter Zahl hinzu.
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Ein Viertel aller Erwerbstätigen von der Teilhabe an diesem Staat ausgeschlossen, davon die meisten Dauerhaft ohne jede Zukunftsperspektive, viele darunter aus politischen Gründen - ich teile ihre Skepsis bezüglich einer positiven sozialen Entwicklung in Deutschland.
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Meiner Meinung nach zog sich dieser Staat mit seiner vordergründig schlauen, den Status Quo der Besitzenden vermeintlich sicher wahrenden Bildungspolitik erst jene heran, die dem im Leben immer stattfindenen und nötigen Wandel erst jene Dynamik geben werden, den sie so sehr fürchteten.
Titania (27.01.2008, 17:11 Uhr)
Faszinierend...
... daß für manche hier offenbar jeder, der Vollzeit zu einem normalen Stundenlohn arbeitet, gleich automatisch ein Großverdiener, Reicher und überhaupt ein ausbeuterischer Geldsack ist. Sicher werden auch einige recht wohlhabende Menschen in den Genuß des Elterngeldes kommen, aber mal ehrlich: Um beim Elterngeld über 1000 Euro oder sogar bis zum Höchstsatz von 1800 Euro zu kommen, muß man kein Großverdiener sein. Dazu reicht schon ein ganz normales Mittelklassegehalt aus der Wirtschaft. Damit geht es einem zwar weiß Gott nicht schlecht, aber Millionär ist man deswegen auch noch nicht. Daß das Elterngeld ans vorausgegangene Gehalt gekoppelt ist, war ja wohl von Anfang an klar, von daher verstehe ich jetzt die Aufregung nicht. Wer vorher nichts verdient hat, hat auch keinen Verdienstausfall, der ihm ersetzt werden könnte - so what!
Rotwolf (27.01.2008, 14:02 Uhr)
Was für eine Logik!
Kinder von Hartz 4-Empfänger werden automatisch Hartz 4-Empfänger??? WER sagt das? und vor allem: WARUM ist das denn so?
Die einfache Antwort der meisten Stammtischler hier: Weil sie das vorgelebt werden. Weil sie dumm sind. Boah, das erinnert mich an dokumentierte Diskussionen von Hitler & Co.
Wenn man das Geld, anstatt für die Politiker, mal in die Bildung reinpumpen würde. Zum Beispiel in mehr neue Lehrer, Ganztagsschulen, Jugendtreffs, Bibliotheken, etc. und dann dafür sorgen würde, dass JEDES Kind, egal ob Hartz 4-Papi, alleinerziehende Mami oder Manager-Papi, Politiker-Mami, die gleiche Chance auf Ausbildung bekommt, dann wäre das Problem nicht.
Aber bedauerlicherweise wird man ja schon in der Grundschule als Kind "vorsortiert".
Ich, mit einem nachgewiesenen verdammt hohen IQ durfte NICHT auf das Gymnasium, was kein normaldenkender Mensch verstanden hat. Meine Eltern haben schon darum kämpfen müssen, dass ich auf die Realschule darf. Und warum, weil meine Eltern unterste Mittelschicht waren. In der Zwischenzeit, mit jetzt 31, einer Ausbildung und dem Kampf am Existenzminimum habe ich mein Abi nachgemacht und studiere seit einem Jahr. Bin weiter, als ich schon sein dürfte und habe ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen. Und mir hat der Staat nur immer Steine vor die Füße gelegt. Leider hat nicht jedes dieser "vorsortierten" Kinder so eine Pitbull-Mentalität wie ich. Aber auch mir wurde von seiten der Behörde und Gesellschaft immer wieder gesagt wie wertlos ich doch bin. So viel zu dem Thema: Du bist Deutschland! Deutschland will seine Möglichkeiten doch gar nicht, sonst würden sie dafür sorgen, dass jeder die Chance hat, seine Möglichkeiten ausbilden zu können. Aber hauptsache, die Manager haben ihr Geld für ihre Fahrten zu ihren Nutten und die Politiker wissen wo sie ihre Kinder unterbringen können. Dieser Staat kotzt mich an! Es ist nun mal nicht so, dass die Geldelite auch gleich die Geisteselite ist, jedes andere Land hat das verstanden, nur Deutschland nicht!
Maria1000 (27.01.2008, 12:47 Uhr)
Keiner hat was dagegen wenn auch das Prekariat
sich 1-2 Kuinder anschafft, obwohl klar ist, dass diese 1-2 nur weitere Transferleistungsempfänger werden (weil eben von den meisten Prekariatseltern nur vorgelebt(!) dann wird, dass man auch OHNE Arbeit / Bildung ja sich alles inkl Plasma-TV und Handies leisten(!) kann).
Wenn allerdings das "Kinder kriegen" zum alleinen Lebenszweck und zur alleinigen Finanzierungsquelle für eben diese Plasma-TVs wird (bei deren Kindern wird das geld nämlich seltendst für Nachhilfestunden wenn man selbst schon bildungsmangelbedingt bei den Hausaufgaben fürs Gymnasium nicht helfen kann oder wegen Trägheit nicht mag), sollte man schon nachdenken als Gesellschaft, ob man dann dieses hirnlose xxx-fach Kinder in die Welt setzen, ohne für deren Erziehung und Unterhalt aufzukommen, auch noch a la Von der LEyen-Geldsegen fürs reine Gebären unbedingt FÖRDERN(!!) muss oder will! Vielleicht gibts DRINGLICHERE Dinge, für die DIESES(!) Geld verwendet werden sollte (z.B. die immer schlimmeren Missstände und Armut bei Rentnern, Pflegeheimen, älteren Arbeitslosen).
Und falls GTeld für gedankenlos in die Welt gesetzte 4-10 Kinder einer Prekariatsfamilie nunmal aufgebracht werden muss, dann sollte dies in Form von Zwangs(!!)-Kindertagesstätte, Zwangs(!)-Kindergarten geschehen anstatt Kindergeld, Herdprämie und ähnlichem Schwachsinn! So ist dann auch sichergestellt, dass diese Kinder dieselbe Chance auf Bildung und Sozialisation haben wie die Kinder aus gebildeteren Schichten!
Speedy2a (26.01.2008, 17:38 Uhr)
Nur Wahlkampf
Diese 100 Euro kommen die Reichen zu gute und die Ärmeren schauen wieder in die Röhre. DIe Fußballer freuen sich und die edel Boutiquen und Restaurants Grünwald auch. Aber was ist mit dem HArz4 Empfänger für den 100 Euro sehr viel Geld ist. AN dem denkt die CSU leider in Bayern nicht.
Und vor den Wahlen zu sagen, dass die was machen ist immer leicht gesagt.
Auch sehr lustig ist, das die Gemeinde muss alles noch juristisch prüfen, ob es Überhaupt zur Auszahlung kommen kann. Sprich Die CSU macht nur Wahlkampf wieder mal auf dei Schultern der Armen.
Servus Bayern!!
prisma (26.01.2008, 17:23 Uhr)
@hannes73, so ist es...
Deinem Kommentar kann man nur zustimmen. Davon einmal abgesehen, die Kosten für den Frauenarzt (Pille, 10 Euro Praxisgebühr) oder Kondome sind von den für Gesundheits-und Kulturartikel veranschlagten rund 10 Euro kaum zu stemmen.
Allerdings sollte man ebenso wissen, dass kein Baby/Kind von dem wenigen Geld gut versorgt werden kann.
Ausgesprochen wird das jedoch nicht.
Schnaafpaaf (26.01.2008, 17:02 Uhr)
Sozialdarwinismus trifft Prekariat.
Das ist einfach zum Kotzen, aber wahr: Kinder aus Prekariats-Milieu ebenso wie Kinder aus unaufhörlich und wachsend zulaufendem Migrationsproletariat haben weder Chancen auf Bildung und anständige Lebensführung, so bitter das ist!
Hier müsste regulierend eingegriffen werden, bloß wie? Man kann ja schlecht die Geburtenrate in diesen besonders vermehrungsfreudigen und gleichzeitig verantwortungslosen Schichten staatlich begrenzen, etwa durch gesetzliche Restriktionen-halten die sich sowieso nicht dran! Was dann, hat jemand eine Idee, die keinen "verbrecherischen oder politisch unkorrekten" Hintergrund hat?
mats123 (26.01.2008, 16:26 Uhr)
Künstliche Aufregung
wozu die künstliche Aufregung, wenn die Verantwortlichen vor Ort schon längst dabei sind, eine Lösung für das Problem zu finden?
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