Was auftaucht, wenn das Wasser weg ist

26. Juni 2013, 18:01 Uhr

Dramatische Pegelhöchststände wurden zwei Wochen entlang der Elbe und Donau gemeldet. Das Wasser ist zurückgegangen - und die Städte kehren wieder zur Normalität zurück.

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Mehr als zwei Wochen beherrschte das Hochwasser in Ost- und Süddeutschland die Nachrichten: Katastrophenalarm in mehreren Bundesländern, Zehntausende Menschen verließen ihre Häuser, verloren ihr Hab und Gut, manche ihre gesamte Existenz. Mittlerweile hat sich das Wasser in vielen Orten und Städten in das ursprüngliche Flussbett zurückgezogen. Vielerorts sind der gröbste Schlamm und Schutt aus den Fußgängerzonen und Vorgärten beseitigt. Das Leben der Betroffenen ist teilweise noch weit von dem entfernt, was man Alltag nennt. Häuser sind unbewohnbar - und bleiben es womöglich für lange Zeit.


Aber das Stadtbild sieht - wie hier in Passau - schon wieder sehr alltäglich aus. An dieser Straßenkreuzung sind die großen Container ein Hinweis auf die Aufräumarbeiten. Mitte Juni trieb eine Mülltonne in den braunen Fluten. Die Stadt an der Donau erlebte die schlimmste Flut seit mehr als 500 Jahren. Bis zu 12,90 Meter stieg das Wasser in der Stadt an. Selbst bei der sogenannten Jahrhundertflut 2002 blieb das Hochwasser deutlich drunter.

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