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12. April 2011, 07:50 Uhr

Kühlpumpen in Fukushima sind nicht beschädigt

Die Nachbeben im Nordosten Japans klingen nicht ab: Ein Erdstoß hat erneut die Region um Fukushima erfasst. In der havarierten Atomanlage brach ein Brand aus, der nach Betreiberangaben gelöscht wurde. Die Kühlpumpen im Reaktor wurden nicht beschädigt.

Der Nordosten Japans ist erneut von einem starken Nachbeben erschüttert worden. Der Erdstoß der Stärke 6,3 habe sich in der Präfektur Fukushima ereignet, teilte die japanische Meteorologiebehörde am Dienstag mit. Die Erdstöße ließen auch die Gebäude in der japanischen Hauptstadt Tokio schwanken. Die Gefahr eines Tsunamis bestand nicht. Augenzeugen zufolge ließ das Beben auch die Häuser in Tokio schwanken.

Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima wurden nach Angaben des Betreibers Tepco die Arbeiter und Ingenieure evakuiert. Die Pumpen zur Kühlung des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima Eins arbeiteten weiter.

Ein Feuer, das nach Angaben von Tepco ausgebrochen war, scheint gelöscht worden zu sein. Ein Arbeiter habe den Brand nahe des Reaktors 4 entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, berichtete das Unternehmen. Flammen und Rauch seien nicht mehr sichtbar, berichtete ein Sprecher etwas später. Eine endgültige Bestätigung für ein Löschen des Brandes gebe es aber noch nicht. Ob der Brand in Zusammenhang mit den neuen Nachbeben standen, blieb ebenfalls unklar.

Japan wurde zuletzt von einer Reihe schwerer Nachbeben erschüttert. Ein Erdbeben und Tsunami hatten am 11. März weite Teile des Nordorsten des Landes zerstört.

liri/AFP/DPA/Reuters
 
 
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