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9. Januar 2009, 11:13 Uhr

Althaus in Klinik in Jena eingeliefert

Ministerpräsident Dieter Althaus ist von Österreich in eine Klinik in Jena in Thüringen eingeliefert worden. Der CDU-Politiker war vor acht Tagen bei einem schweren Ski-Unfall verunglückt. Außerdem weiß Althaus mittlerweile, dass die Slowakin Beata Christandl bei dem Unfall starb.

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Dieter Althaus ist mit dem Hubschrauber nach Jena gebracht worden© Oliver Lang/DDP

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) ist acht Tage nach seinem schweren Skiunfall in Österreich wieder in sein Heimatland zurückgekehrt. Ein Hubschrauber mit Althaus an Bord sei im Universitätsklinikum Jena gelandet, sagte Regierungssprecher Fried Dahmen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Althaus wisse inzwischen von dem Skiunfall, bei dem eine Frau ums Leben gekommen war. "Er ist über die Umstände des Skiunfalls informiert."

Nach Angaben der Klinik in Österreich hat sich der Politiker so weit erholt, dass er sich nach dem Unfallhergang, an den er sich nicht erinnern konnte, erkundigt habe. In diesem Zusammenhang sei ihm mitgeteilt worden, dass die Frau gestorben sei. Obwohl Althaus dies mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen habe, ist laut Klinik nicht davon auszugehen, dass er die Tragweite gegenwärtig in vollem Umfang abschätzen kann.

Der 50 Jahre alte CDU-Politiker war nach seinem schweren Ski-Unfall am Neujahrstag, bei dem die 41 Jahre alte Slowakin Beata Christandl getötet wurde, in eine Klinik im österreichischen Schwarzach eingeliefert worden.

Unterdessen stehen erste Ergebnisse der Unfall-Untersuchungen fest. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind weder Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus noch Beata Christandl bei dem tödlichen Zusammenstoß auf der Piste alkoholisiert gewesen.

Der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft in Leoben, Walter Plöbst, betonte in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung, dass die Untersuchung der Blutproben des CDU-Politikers und der am Mittwoch beigesetzten Beata Christandl jeweils eine Blutalkoholkonzentration von 0,0 Promille ergeben habe. "Das bedeutet, dass sowohl Beata Christandl als auch Dieter Althaus zum Zeitpunkt der Blutabnahme alkoholnüchtern waren", hieß es in der Erklärung. Damit dementierte die Justizbehörde anderslautende Medienberichte.

AP/DPA
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
e_lena (09.01.2009, 15:55 Uhr)
Welch ein Glück...
..für die österreichische Klinik, dass dieser Prominenz-Rummel endlich ein Ende hat.....Herr Althaus hat offensichtlich eine hervorragende (Auslands)-Krankenversicherung, die den Rücktransport per Hubschrauber in die Heimat abdeckt - (oder dürfen diesen kostenintensiven Hubschrauberflug auch wieder die Steuerzahler bezahlen?) Wie wäre es mit Recherchen durch den Stern zu diesem Thema???
Palatine (09.01.2009, 15:07 Uhr)
Albtraum
Niemals, niemals möchte ich in solch eine Situation kommen. Ein Sekundenfehler - und für den Rest des Lebens von dem Gefühl erdrückt zu werden, dass man den Tod eines anderen verursacht oder gar verschuldet hat.
Jensl (09.01.2009, 15:01 Uhr)
Thx
4 the info.
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