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Die Zahl der Toten und Vermissten durch den Zyklon "Nargis" in Myanmar ist auf mehr als 138.000 gestiegen. Das gab die Militärregierung in Rangun bekannt - bislang hatten die Behörden 134.000 Opfer gemeldet. "Nargis" war in der Nacht zum 3. Mai über die Südküste des Landes hinweg gefegt.
Der Zyklon "Nargis" hat in Myanmar mindestens 351 Menschen getötet. Mehr als 90.000 Menschen sind obdachlos. Außerdem wurden viele Reisfelder und -silos zerstört. Das Ausmaß der Katastrophe sind noch nicht abzuschätzen. Der Wirbelsturm könnte auch politische Auswirkungen haben.
Auf der Geberkonferenz für die Katastrophenopfer in Myanmar ist es zu einem entscheidenden Durchbruch gekommen. Nach Angaben des deutschen Delegierten lässt die Militärjunta nun endlich internationale Helfer ins Land. Doch noch immer steht nicht fest, wie viele Milliarden Dollar Hilfe das Land benötigt.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat seine Kritik an der schleppenden Hilfe für die Opfer von Zyklon "Nargis" persönlich in Birma vorgetragen. Nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen hatte die Militärregierung für seinen Besuch ein besonderes Schauspiel vorbereitet.
Hunderttausend sind wohl gestorben. Und wer überlebt hat, steht unter Schock. Auch zwei Wochen nach dem Wirbelsturm "Nargis" warten Millionen in Myanmar auf Hilfe. Während die Menschen noch immer den Tod fürchten müssen, sorgen sich die regierenden Generäle allein um ihre Macht.
Die Menschen in Myanmar bleiben wohl von einem neuen Wirbelsturm verschont. Entgegen ersten UN-Warnungen entwickelt sich das Tief in der Bucht von Bengalen doch nicht zu einem Zyklon. Allerdings bringt es im besonders betroffenen Irrawaddy-Flussdelta in den kommenden Tagen schwere Gewitter.
Die Militärregierung in Myanmar hat zum Verfassungsreferendum aufgerufen - trotz der katastrophalen Lage nach dem Zyklon im eigenen Land. Wahlbeobachter sind nicht zugelassen, Regimegegner, die öffentliche Kritik wagen, werden verhaftet - und der Inhalt des Verfassungsentwurfs ist den meisten unbekannt.
Die Vereinten Nationen (UN) wollen jetzt doch weitere Hilfslieferungen nach Myanmar schicken. Zuvor hatte sich der Streit zwischen den UN und der Militärregierung zugespitzt, weil die Junta Hilfslieferungen beschlagnahmt hatte. Außerdem waren Helfer des Landes verwiesen worden.
Zuerst waren es mindestens 3000 Tote, dann 10.000, mittlerweile sind es wohl rund 20.000. Zwar schottet die Militär-Junta Myanmar ab, die Zahl der Opfer der Wirbelsturmkatastrophe muss sie dennoch ständig nach oben korrigieren. Hilfsorganisationen berichten von verheerenden Zuständen.
Der Zyklon "Nargis" hat das bitterarme Myanmar offenbar schlimmer verwüstet als bisher bekannt. Der Außenminister rechnet mit 10.000 Toten, weitere 3000 Menschen gelten als vermisst. Das Auswärtige Amt hat deutschen Hilfsorganisationen eine halbe Million Euro zugesagt.
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Nargis war eine indische Filmschauspielerin. Nargis wurde mit dem Namen Fatima A. Rashid geboren. Seit 1934 trat sie in Filmen auf, zunächst in Produktionen ihrer Eltern, ab 1943 spielte sie Erwachsenenrollen und war bereits sechs Jahre später im Alter von 20 Jahren ein Filmstar. Ihren endgültigen Durchbruch hatte sie 1949 mit Andaz von Mehboob Khan an der Seite von Dilip Kumar und Raj Kapoor. Nargis arbeitete häufig mit dem Schauspieler und Regisseur Raj Kapoor zusammen, die Sympathie der be...
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