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Der Entführungsfall Natascha Kampusch wird noch einmal aufgerollt. Nach Informationen des stern soll eine neue Ermittlungsgruppe der Polizei gebildet werden. Damit reagieren die österreichischen Behörden auf den Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den bisherigen Ermittlungen. Er stellt der Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. stern.de veröffentlicht Auszüge.
Für Ernst H., den engsten Freund von Natascha Kampuschs Entführer, hat sich das Blatt gewendet: Noch im September führte er einen Prozess gegen die Zeitschrift "die aktuelle", die ihm angeblich unterstellt hatte, er sei Komplize des Kidnappers Wolfgang Priklopil gewesen.
Natascha Kampusch versuchte, ihr öffentliches Bild zu kontrollieren. Doch viele Fragen blieben offen, die Neugier der Menschen ungestillt. Ihr Weg ins Alltagsleben wird immer schwerer.
Natascha Kampusch war zehn Jahre alt, als sie entführt wurde. Mit 18 lief sie ihrem Peiniger davon. Nun hat sie ein Buch geschrieben, "3096 Tage", das neue Rätsel aufgibt. Der stern hat es sich angeschaut. Was außerdem im neuen Heft zu finden ist, sehen Sie hier.
Hatte Natascha Kampuschs Entführer doch Komplizen? Es gibt neue Hinweise, dass Thomas Priklopil möglicherweise nicht allein gehandelt hat. Die österreichische Polizei ermittelt gegen einen Freund des Täters.
Der Fall Natascha Kampusch wird komplett neu aufgerollt. Endlich, erscheint doch vieles an den damaligen Ermittlungen der Behörde in Österreich schlichtweg unfassbar. Die wichtigste Frage lautet jetzt: Hatte Wolfgang Priklopil einen Komplizen?
Natascha Kampusch hat in einem Zivilprozess wegen ihrer eigenen Entführung ausgesagt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit äußerte sich die 20-Jährige zu den Vorwürfen des Ex-Richters Martin Wabl. Der behauptet, Nataschas Mutter sei an der Entführung ihrer Tochter beteiligt gewesen.
Er kennt Natascha Kampusch wie kaum ein Zweiter: Der ORF-Journalist Christoph Feurstein trifft das Entführungsopfer regelmäßig. Ein Jahr nach dem Ende ihrer Gefangenschaft berichtet Feurstein im stern.de-Interview, wie Natascha versucht, ins wirkliche Leben zurückzufinden.
Immer mehr Details über Natascha Kampuschs acht Jahre dauerndes Martyrium werden bekannt. Das "hoch intelligente und gebildete" Mädchen durfte jahrelang sein Verlies nicht verlassen, wurde offenbar wiederholt missbraucht.
Die Polizei sucht auf dem Grundstück des Entführers von Natascha Kampusch nach weiteren unterirdischen Verliesen. Dabei machte sie eine ungewöhnliche Entdeckung.
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