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Coca Cola mit Ohrenschmalz

Eine Coke mit Ohrenschmalzpfropf? Oder Viren? Eine Aktion von Coca Cola, bei der man eigens bedruckte Flaschen bestellen kann, wird zum Lacher im Netz. Die skurrilsten Vorschläge sperrt der Konzern.

  Eine Werbekampagne von Coca Cola wid zum Netz-Lacher.

Eine Werbekampagne von Coca Cola wid zum Netz-Lacher.

Eine Werbekampagne von Coca Cola sorgt derzeit für Lacher im Netz: Auf der Website www.coke.de/deinname können sich User einen individuellen Schriftzug auf eine Cola-Flasche ("Trink 'ne Coke mit …") drucken und diese nach Hause liefern lassen. Statt Coca Cola steht dann beispielsweise "Claudia" oder "Martin" auf der Flasche. Es ist ebenfalls möglich, eine virtuelle Flasche zu erstellen, die man Freunden und Bekannten auf Facebook schicken kann. Darauf können nicht nur Namen, sondern auch andere Begriffe wie "Schatzi" auf das rot-weiße Etikett geschrieben werden. Eigentlich eine nette Idee.

Mit Ohrenschmalz? Oder lieber mit Napfsülze?

Doch Aktionen mit Nutzerbeteiligung sind immer so eine Sache für die Unternehmen: Während solche Social-Media-Kampagnen beim Großteil der User gut ankommen, locken sie auch scharenweise Web-Scherzbolde an. Im Fall von Coca Cola machen sich diese nun einen Spaß daraus, möglichst fiese oder witzige Sachen aufs Etikett der virtuellen Flasche zu bringen. Richtig angeheizt wurde die Aktion, als eine Liste mit Begriffen entdeckt wurde, die der US-Konzern auf keinen Fall auf einer Cola-Flasche gedruckt sehen will und von vornherein blockiert. Der Ehrgeiz der Spaßvögel war geweckt: Gibt es lustige Wörter, die nicht auf der Liste stehen?

Neben rassistischen und beleidigenden Wörtern finden sich auf der verbotenen Liste auch einige skurrile Einträge. "Ohrenschmalzpfropf" darf beispielsweise ebenso wenig auf die Flasche gedruckt werden wie "Abführmittel" oder "Napfsülze". Auch "Wanderprediger", "Leberverfettung" oder "Hausstauballergie" werden verweigert. Selbst an Mitbewerber angelehnte Namen wie "Pepssi" fängt der Filter ab. Die Liste wird ständig erweitert, so konnten am Mittwoch noch "Viren" und Keime" eingegeben werden, mittlerweile sind diese Begriffe nicht mehr möglich.

Doch die Scherzbolde stachelt das nur umso mehr an. Die Webseite "deinecola.de" gibt eine Übersicht sämtlicher gesperrter Begriffe wieder. Auf die Social-Media-Mitarbeiter des Unternehmens dürfte noch einiges zukommen.

cf

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