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8. Mai 2009, 10:48 Uhr

Polizistenmörder verschanzt sich in Wohnhaus

Es sollte eine harmlose Durchsuchung werden… Unbewaffnete Polizisten wollten das Haus eines Mannes in Napier nach Drogen untersuchen. Doch der Verdächtige eröffnete sofort das Feuer, ein Polizist starb, vier wurden verletzt. Seit mehr als 36 Stunden hat sich der Schütze nun schon verschanzt, die Polizei hat Panzerwagen auffahren lassen.

Napier, Neuseeland, Panzerwagen,

Die Polizei hat schwerbewaffnete Einsatzkräfte vor dem Haus des Todesschützen zusammengezogen. Seit mehr als 36 Stunden dauert die Aktion nun schon an© Alan Gibson/AP

Ein Waffennarr hat in Neuseeland einen Polizisten erschossen und sich dann in seinem Haus verschanzt. Auch mehr als 36 Stunden nach Beginn des Dramas machte er am Freitag keine Anstalten aufzugeben, berichteten Medien. Die Polizei rückte unter Dauerbeschuss mit einem gepanzerten Fahrzeug vor, um die Leiche ihres Kollegen zu bergen. Sie lag seit Donnerstagmorgen in der Auffahrt des Hauses in Napier auf der Nordinsel.

Unbewaffnete Polizisten waren mit einem Durchsuchungsbefehl zu dem Haus gegangen, weil sie dort Rauschgift vermuteten. Der 51-Jährige, der keine Waffenlizenz hat, eröffnete das Feuer. Drei Menschen wurden lebensgefährlich verletzt, ein Polizist starb.

Der Mann soll neben mehreren Waffen auch Sprengstoff in seinem Haus haben. Etwa 170 Nachbarn wurden vorübergehend ausquartiert. Auch Familienmitgliedern sei es nicht gelungen, den Mann zum Aufgeben zu überreden, hieß es weiter.

DPA
 
 
 
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