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+++ Ticker +++

Mann stirbt bei Badeunfall - mehrere Kinder gerettet

Halbmarathon im Manchester zu Ehren der Opfer +++ Privatjet von Elvis versteigert +++ Weitere British-Airways-Flüge in Frankfurt gestrichen +++ Gregg Allman im Alter von 69 Jahren gestorben +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Badesee

Ein Badesee, wie es ihn Hunderte in Deutschland gibt (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 18.04 Uhr: Mann stirbt bei Badeunfall - mehrere Kinder gerettet +++

In Thüringen ist es am Sonntag zu einem tödlichen Badeunfall gekommen. Im Saale-Orla-Kreis starb ein 52 Jahre alter Mann in einem Badesee bei Krölpa, wie die Landeseinsatzzentrale am Abend mitteilte. Andere Badegäste hätten beobachtet, dass der Mann in dem Gewässer trieb. Ein 18 Jahre alter Jugendlicher zog ihn aus dem Wasser, allerdings kam laut Angaben jede Hilfe zu spät.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Schwimmbad von Waltershausen. Dort holte ein Schwimmmeister zwei 5 und 6 Jahre alte Kinder aus dem Becken, die dort allem Anschein nach leblos trieben. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei sind die Kinder außer Gefahr.

Im baden-württembergischen Seelbach wurde eine Zweijährige in einem Freibad bäuchlings im Wasser treibend entdeckt, sie musste wiederbelebt werden. Wie die Polizei weiter berichtete, sei die Zweijährige dann aber ansprechbar gewesen und wurde in eine Klinik geflogen. 

+++ 17.20 Uhr: Zehntausende setzen bei Halbmarathon in Manchester Zeichen gegen Terror +++

Zehntausende Sportler und Zuschauer haben in Manchester am Sonntag ein beeindruckendes Zeichen gegen den Terror gesetzt. Sechs Tage nach dem Selbstmordanschlag auf ein von vielen jungen Leuten besuchtes Konzert versammelten sie sich in der englischen Stadt zu einem Halbmarathon. Die Polizei veröffentlichte Fotos des Attentäters kurz vor seiner Tat, am Sonntag fassten die Ermittler einen weiteren Verdächtigen.

Mehr als 30.000 Läufer nahmen an der durch ein massives Polizeiaufgebot gesicherten Sportveranstaltung teil. Nach einer Schweigeminute vor dem Start sangen viele zusammen den Oasis-Klassiker "Don't Look Back In Anger" (Schau nicht im Zorn zurück). Einige waren als Feuerwehrmann oder Superheld verkleidet, um den Rettungskräften für ihren Einsatz nach dem Anschlag zu danken.


+++ 16.53 Uhr: Weitere Festnahme nach Terroranschlag von Manchester +++

Ein 25-jähriger Mann ist im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von Manchester festgenommen worden. Das teilte die Polizei am Sonntag in der nordenglischen Stadt mit. Damit hat sich die Zahl der Festgenommenen auf derzeit zwölf erhöht. Außerdem gibt es laut Polizei eine Durchsuchung im Stadtviertel Moss Side.

+++ 16.19 Uhr: Privatjet von Elvis Presley versteigert +++

Ein Privatjet von Elvis Presley ist jetzt bei einer Online-Auktion versteigert worden. Das Höchstgebot für das fluguntaugliche Liebhaberstück aus dem Besitz der Rock'n'Roll-Legende lag nach Angaben des Auktionshauses GWS Auctions im kalifornischen Agoura Hills bei 430.000 Dollar, umgerechnet 384.000 Euro. Über den Käufer der Maschine mit ramponiertem Cockpit und ohne Triebwerke wurden keine Angaben gemacht. Die breiten Sitze der luxuriös ausgestatteten Kabine der 1962 gebauten Lockheed Jetstar sind mit rotem Samt bezogen, auch die Toilette verfügt über eine Armlehne aus Samt. Nach Angaben des Verkäufers hat Presley Teile des Interieurs selbst entworfen. Der Privatjet war nicht das einzige Flugzeug des King of Rock 'n' Roll: Elvis sammelte nicht nur Cadillacs, sondern besaß gleich mehrere Maschinen.

+++ 16.00 Uhr: Rund 150 Tote nach Unwettern in Sri Lanka +++

Nach den schweren Regenfällen in Sri Lanka ist die Zahl der Toten am Wochenende weiter gestiegen. Mindestens 146 Menschen starben bisher in dem südasiatischen Inselstaat, wie das Zentrum für Katastrophenmanagement am Sonntag mitteilte. 112 Menschen würden noch vermisst. Etwa 420.000 Einwohner mussten ihr Zuhause verlassen. Zeit für Trauer bleibt dem Land vorerst nicht: In Teilen Sri Lankas soll es auch am Montag und Dienstag wieder heftig regnen, das Katastrophenmanagement warnte vor weiteren Erdrutschen. Tagelange Regenfälle hatten im Zentrum, Süden und Westen des Landes in der Nacht zu Freitag Überschwemmungen und schwere Erdrutsche verursacht. Besonders stark betroffen sind die Regionen um die Städte Ratnapura, Kalutara und Matara im Süden der Insel.

+++ 15.52 Uhr: Özdemir zweifelt an Bündnis mit Linken +++

Grünen-Chef Cem Özdemir hat Bedenken gegen ein mögliches Bündnis mit den Linken nach der Bundestagswahl im September geäußert. Seine Partei würde keine Politik mitmachen, die sich gegen Europa richte oder die Nato zerschlagen wolle, sagte der Grünen-Spitzenkandidat den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig sei daher, ob sich bei den Linken der Kurs des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow oder der von Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht durchsetze. "Wir bekennen uns zur deutschen Verantwortung in Europa, da können wir uns nicht einfach zurückziehen", so Özdemir mit Blick auf Äußerungen Wagenknechts. In einem Koalitionsvertrag mit den Grünen müssten auch der Kohleausstieg und die sogenannte Ehe für alle stehen.

+++ 15:38 Uhr: AfD in Sachsen-Anhalt tauscht weiteren Direktkandidaten aus +++

Nach internen Streitigkeiten hat die AfD in Sachsen-Anhalt einen weiteren Direktkandidaten für die Bundestagswahl ausgetauscht. Im Wahlkreis von Börde und Jerichower Land tritt Ende September der Versicherungsfachmann Andreas Kühn für die AfD an, wie Parteichef André Poggenburg am Sonntag sagte. Kühn sei am Samstag bei der Wahlwiederholung in Gommern mit großer Mehrheit gewählt worden.

+++ 14.57 Uhr: Erneut Migranten vor Peloponnes gerettet +++

Vor der griechischen Halbinsel Peloponnes haben die griechische Küstenwache und die Besatzung eines Bootes der europäischen Grenzschutzagentur (Frontex) 41 Migranten gerettet. Die Segeljacht der Migranten war in Seenot geraten und drohte unterzugehen. Die Menschen hätten die Behörden um Hilfe gebeten, berichtete der Lokalsender des staatlichen Rundfunks ERA-Kalamata unter Berufung auf die Küstenwache. Das Flüchtlingsboot trieb vor der kleinen Hafenstadt Katakolo westlich der Halbinsel Peloponnes herrenlos dahin, wie es aus der Küstenwache heißt. Die Menschen - deren Nationalität noch unbekannt ist - seien von einem Patrouillenboot der Küstenwache aufgenommen worden. Sie sollten in Katakolo gebracht werden. 

+++ 14:53 Uhr: Wetter wird unbeständig mit Schauern und Gewittern - Unwettergefahr +++

Nach dem sonnigen Wochenende mit traumhaftem Sommer-Feeling wird das Wetter in den kommenden Tagen unbeständig mit Schauern und Gewittern. Örtlich droht sogar Unwettergefahr, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte. Erst ab etwa Mittwoch kommt es dann dank einfließender frischer Meeresluft allmählich zu einer Wetterberuhigung. Im Süden ist dennoch mit Blitz und Donner zu rechnen, wie DWD-Meteorologe Thomas Ruppert sagte.

+++ 14:43 Uhr: Merkel sieht in USA keinen verlässlichen Partner mehr +++

Bundeskanzlerin (CDU) will sich nach dem enttäuschenden G7-Gipfel nicht mehr auf die USA als Partner verlassen. "Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt", sagte Merkel am Sonntag in einer Bierzeltrede in München-Trudering. "Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen."


+++ 14:13 Uhr: Peinliches Erstrunden-Aus für Kerber bei den French Open +++

Angelique ist bei den French Open gleich zum Auftakt gescheitert. Die Weltranglisten-Erste verlor am Sonntag in Paris ihre Erstrunden-Partie gegen die Russin Jekaterina Makarowa mit 2:6, 2:6 und zeigte dabei eine völlig indiskutable Leistung. Die Russin benötigte gerade einmal 82 Minuten, um Kerber nach allen Regeln der Kunst vorzuführen. Noch nie in der Geschichte des Profi-Tennis war bei den French Open eine Titelverteidigerin bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Kerber setzte ihre schwachen Leistungen in diesem Jahr damit in Paris fort, wo sie auch 2016 in der ersten Runde ausgeschieden war.

+++ 13:49 Uhr: Lastwagen rollt bei Augsburg in Wohnhaus +++

Böse Überraschung am Vormittag: Ein Lastwagen hat sich in Schwaben selbstständig gemacht und ist in ein Wohnhaus gerollt. Das Fahrzeug war am Samstag in Zusmarshausen bei Augsburg außer Kontrolle geraten, als der 55 Jahre alte Fahrer damit beschäftigt war, den Anhänger des Gespannes abzuhängen. Wie die Polizei mitteilte, rollte der Lastwagen daraufhin die abschüssige Straße hinunter und landete schließlich frontal in der Terrassenverglasung des Wohnhauses. Der 55 Jahre alte Bewohner und der LKW-Fahrer verletzten sich leicht. Der Sachschaden liegt bei rund 120.000 Euro.

+++ 13 Uhr: 36-Jähriger in See bei Heilbronn ertrunken +++

Badeausflug mit tragischem Ende: Ein 36-Jähriger ist am Samstag in einem See in der Nähe von Heilbronn ertrunken. Wie die mitteilte, meldeten Arbeitskollegen, mit denen der Mann an dem Badesee war, ihn gegen 18 Uhr als vermisst. Die alarmierten Rettungskräfte suchten den See mit Booten und Tauchern ab, konnten den Mann aber nur noch tot bergen. Auch die Reanimation durch einen Notarzt blieb ohne Erfolg. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort. Warum der 36-Jährige ertrank, war am Sonntag noch unklar.

+++ 12:22 Uhr: Bundesregierung setzt Erdogan im Incirlik-Streit angeblich Frist von zwei Wochen +++

Im Streit um Abgeordneten-Besuche auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik setzt die Bundesregierung "Spiegel Online" zufolge Ankara eine Frist: Sie gebe der türkischen Regierung noch zwei Wochen Zeit - dann solle der Abzug der deutschen Tornados aus der Türkei angeordnet werden, berichtete das Nachrichtenportal am Samstag. Das Auswärtige Amt wollte den Bericht nicht kommentieren. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte, einige deutsche Abgeordnete "unterstützen offen Terroristen".

+++ 12:03 Uhr: Motorradfahrer verliert 9000 Euro auf Autobahn +++

Ein hat am Samstagabend auf der Autobahn 9 in Bayern buchstäblich Geld regnen lassen: Der Mann verlor nahe Ingolstadt-Süd eine Plastiktüte mit 9000 Euro Bargeld. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, flogen die Tageseinnahmen des Geschäftsmanns - viele kleine Scheine - über die Fahrbahn.

Der 36-Jährige versuchte verzweifelt, das Geld selbst einzusammeln, Augenzeugen riefen die Polizei. Die Einsatzkräfte sperrten die für 45 Minuten und halfen dem Mann beim Geldsammeln. Für einige der Scheine - insgesamt etwa 1500 Euro - kam jede Hilfe dennoch zu spät: Sie wurden vom Wind verweht.

+++ 11:42 Uhr: Mann in München von U-Bahn erfasst und getötet +++

Nächtliches Unglück in München: Ein 22 Jahre alter Mann ist an einem U-Bahnhof von einem Zug mitgeschleift und getötet worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatte der junge Mann, der am frühen Sonntag mit Freunden auf dem Bahnsteig gewartet hatte, in einem ausfahrenden Zug Bekannte entdeckt. Daraufhin lief er neben der U-Bahn her. Er stolperte jedoch und fiel in den Spalt zwischen U-Bahn und Bahnsteig.

Der 22-Jährige wurde mehrere Meter mitgeschleift. Eintreffende Rettungskräfte versuchten zwar noch, den Mann wiederzubeleben. Er starb jedoch an der Unfallstelle. Augenzeugen und Freunde des Getöteten wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

+++ 11:37 Uhr: Mann angelt Granate aus einem Fluss in Frankfurt +++

In Frankfurt am Main hat ein Mann eine Granate aus dem kleinen Fluss Nidda geangelt. Der 48-Jährige hielt am Freitagnachmittag einen Magneten von einer Brücke ins Wasser, an dem dann die stark verwitterte Granate hängen blieb, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er legte diese demnach auf einer Mauer ab und verständigte die Polizei.

Der Bereich wurde daraufhin kurzfristig für den Einsatz des Kampfmittelräumdienstes gesperrt. Es stellte sich schließlich heraus, dass es sich um eine Wurfgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.

+++ 10:55 Uhr: Zahl der Toten nach Monsun-Unwettern in Sri Lanka auf fast 150 gestiegen +++

Nach den schweren Monsun-Unwettern in Sri Lanka ist die Zahl der Toten am Sonntag auf mindesten 146 gestiegen. Mehr als hundert weitere Menschen würden vermisst, teilte der Katastrophenschutz mit. Das Militär des asiatischen Landes weitete seine Such- und Rettungsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten aus. Das Nachbarland Indien schickte erste Hilfsgüter.

+++ 10:47 Uhr: Ecclestone kritisiert Nachfolger +++

Der frühere Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone sieht seine Nachfolger auf einem Irrweg. "Im Moment machen die Sachen, die ich nie tun würde oder getan hätte", sagte der Brite der "Welt am Sonntag" vor dem Grand Prix in Monaco. Der 86-Jährige kritisierte die neue Führung der Rennserie vor allem für ihr deutlich stärkeres Engagement in den sozialen Netzwerken. "Ich war und bin nie von dieser Art Kommunikation überzeugt gewesen, weil ich nie überzeugt war, dass dieses Medium einen guten Beitrag zum Thema Formel 1 leisten kann", sagte Ecclestone.

+++ 10:23 Uhr: Weitere British-Airways-Flüge in Frankfurt gestrichen +++

Wegen Systemproblemen sind am Sonntag weitere British-Airways-Flüge am Frankfurter Flughafen abgesagt worden. Ein ankommender Flug um 9.40 Uhr sowie ein abgehender Flug um 7.15 Uhr seien gestrichen worden, teilte der Flughafenbetreiber Fraport mit. Für Sonntag seien fünf weitere Maschinen nach London geplant, sechs Flugzeuge sollen aus der britischen Hauptstadt in Frankfurt landen. Diese Flüge seien weiterhin im System eingetragen und nicht annulliert, sagte eine Flughafen-Sprecherin.

Großbritanniens größte Fluggesellschaft hatte nach einem Ausfall des IT-Systems am Samstag alle Flüge von den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick abgesagt. British Airways schloss einen Hackerangriff zunächst aus. Tausende Kunden der Airline mussten weltweit Verspätungen oder Flugausfälle hinnehmen.


+++ 10:19 Uhr: Zeitung: Bruder des Manchester-Attentäters plante Anschlag auf Kobler +++

Der jüngere Bruder des Attentäters von Manchester hat einer britischen Zeitung zufolge einen Terroranschlag auf den deutschen UN-Libyengesandten Martin Kobler geplant. Der für Anfang dieses Jahres vorgesehene Angriff auf einen Konvoi konnte rechtzeitig verhindert werden, wie der "Telegraph" am Sonntag berichtete.

Die Zeitung beruft sich auf Diplomatenkreise. Der 20-jährige Hashim Abedi sei ein wichtiges Mitglied einer Dschihadistengruppe. Libysche Sicherheitskräfte hätten diese Gruppe über Monate beobachtet.

+++ 9:56 Uhr: Flugverkehr in Eindhoven durch Gebäude-Einsturz gestört +++

Der Flugverkehr am niederländischen Airport Eindhoven ist am Wochenende infolge des Einsturzes eines im Bau befindlichen Parkhauses beeinträchtigt worden. Am Flughafen fiel der Strom aus, so dass Passagier- und Gepäckabfertigung gestört waren, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Mehrere Maschinen konnten nur mit Verspätung starten. Reisende wurden auch am Sonntag noch aufgerufen, mehr Zeit einzuplanen. Der Neubau des Parkhauses war am Samstagabend aus zunächst ungeklärter Ursache teilweise in sich zusammengebrochen. Verletzt wurde niemand. Nur Stunden zuvor waren noch zahlreiche Arbeiter auf der Baustelle im Einsatz. 

+++ 9:45 Uhr: Wagenknecht nennt G7-Gipfel "überflüssig" +++

Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat den G7-Gipfel auf Sizilien als "überflüssig" bezeichnet. "Wenn man das Geld, das er gekostet hat, stattdessen etwa den 500.000 vom Hungertod bedrohten Kindern im Jemen gegeben hätte, hätte es die Welt wenigstens ein kleines Stück besser gemacht", sagte Wagenknecht der der Deutschen Presse-Agentur.

Die Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten hatte am Samstag in ihrer Abschlusserklärung keine neuen Finanzzusagen für den Kampf gegen die akuten Hungersnöte in Afrika gemacht. Sie versprachen nur allgemein, den Hilfsappell der Vereinten Nationen über 6,9 Milliarden US-Dollar "energisch unterstützen" zu wollen. Dafür sind bisher aber erst 30 Prozent zugesagt.

+++ 9:30 Uhr: 18 tote Zivilisten bei Kämpfen auf den Philippinen +++

Bei den Gefechten zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen sind in der südphilippinischen Stadt Marawi nach offiziellen Angaben 18 Zivilisten ums Leben gekommen. Nach Angaben des Militärs vom Sonntag kamen in den Gefechten auf der Insel Mindanao bislang mehr als 100 Menschen ums Leben, davon mindestens 61 Rebellen. Zudem starben 13 Soldaten und 4 Polizisten. Marawi wird seit Tagen von islamistischen Rebellen terrorisiert. Staatspräsident Rodrigo Duterte hat deshalb das Kriegsrecht verhängt.

+++ 9:28 Uhr: Rentner erleidet bei Gartenarbeiten lebensgefährliche Verbrennungen +++

Bei einem schweren Gartenunfall in Hamburg hat sich ein 80 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verbrennungen zugezogen. Der Mann habe am Samstag mit einem Bunsenbrenner in seinem Garten im Stadtteil Marienthal gearbeitet, als er stolperte und sich versehentlich selbst entzündete, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Dabei erlitt der 80-Jährige Verbrennungen dritten Grades und Verletzungen der Luftröhre. Er wurde zur Behandlung in ein nahe gelegenes Klinikum gebracht.

+++ 7:04 Uhr: Analyse: Immer teurere Immobilien in deutschen Großstädten +++

Wohnungen und Häuser in den großen Städten Deutschlands sind in den vergangenen Jahren immer teurer geworden - das Einkommen vieler Haushalte konnte mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Eine Analyse des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken, über die die "Welt am Sonntag" berichtet, nennt für die vergangenen zehn Jahre einen durchschnittlichen Preisanstieg um mehr als die Hälfte in München, Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und Stuttgart. Dagegen hätten die verfügbaren Haushaltseinkommen im selben Zeitraum nur um etwa sechs Prozent zugelegt. Es gebe "zum Teil deutliche Preisübertreibungen in einzelnen Stadtvierteln".

+++ 6:04 Uhr: Privatjet von Elvis versteigert +++

Ein Privatjet, der einst von Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley (1935-1977) genutzt wurde, ist jetzt bei einer Online-Auktion versteigert worden. Das Höchstgebot für das fluguntaugliche Liebhaberstück mit ramponiertem Cockpit und ohne Triebwerke lag nach Angaben des Auktionshauses GWS Auctions im kalifornischen Agoura Hills bei 430.000 Dollar (384.000 Euro). Über den Käufer wurden keine Angaben gemacht.

Die Sitze der luxuriös ausgestatteten Kabine der Lockheed Jetstar sind mit rotem Samt bezogen, auch die Toilette verfügt über eine Armlehne aus Samt. Mikrowelle und Fernseher im Original-Vintage-Look fehlen nicht, die Triebwerke dagegen schon. Das Flugzeug steht seit mehr als 30 Jahren auf einem Flugplatz im US-Bundesstaat New Mexico.

++ 5:40 Uhr: Exhibitionist liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei in Aachen +++

Ein Nackter hat sich in Aachen mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd über Stock und Stein geliefert. Zeugen riefen am Samstagabend die Beamten, weil sich der Mann völlig unbekleidet auf offener Straße aufhielt, wie die Polizei mitteilte. Als sie eintrafen, rannte der Mann weg. Die Verfolgung führte zunächst durch mehrere Gärten, dann durch Straßen. Die Polizisten liehen sich von Passanten Fahrräder aus, um den Nackten einzuholen. Mit einem Sprung vom Rad konnte ein Polizist den 25-Jährigen schließlich zu Fall bringen. Er wurde festgenommen.

 +++ 5:35 Uhr: Wenig Larven in der Kinderstube des Ostseeherings +++

Im Greifswalder Bodden - der Kinderstube des westlichen Ostseeherings - überleben immer weniger Heringslarven. Seit 2004 bringt der Bestand, der in den Gewässern von Schweden, Dänemark und Deutschland lebt, schwächelnde Nachwuchsjahrgänge hervor. Im Jahr 2016 sei mit etwa 0,4 Milliarden Larven der schlechteste Jahrgang seit 1990 gemessen worden, sagte der Direktor des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, Christopher Zimmermann. Die Werte lägen damit bei rund einem Fünfzehntel der durchschnittlichen Langzeitwerte und einem Fünfzigstel des Spitzenwertes von 1996 mit 21 Milliarden Larven.

Die Forscher vermuten für den hohen Rückgang der Larvenzahlen eine komplexe Kausalkette - offenbar ausgelöst durch steigende Wassertemperaturen in der Ostsee infolge des Klimawandels. Die Sterblichkeit des Heringsnachwuchses hat schon jetzt Auswirkungen auf die Entwicklung des Bestandes insgesamt: Auch bei den ein- und zweijährigen Heringen wurde ein Rückgang beobachtet.

+++ 3:05 Uhr: Studie: Mietpreisbremse wirkt oft nicht +++

Die vor rund zwei Jahren eingeführte Mietpreisbremse ist laut einer Studie in vielen Fällen wirkungslos. Nach der Untersuchung des Vereins Miettest, aus der "Bild am Sonntag" zitiert, verstoßen schätzungsweise vier von zehn neuen Mietverträgen gegen das Gesetz. Danach zahlt jeder Mieter durchschnittlich im Jahr rund 1700 Euro mehr als er müsste. Die Mietpreisbremse deckelt die Kosten bei Wiedervermietungen auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete plus zehn Prozent. Sie gilt nur in Gebieten mit "angespanntem Wohnungsmarkt".

+++ 0:38 Uhr: Blues-Rock-Sänger Gregg Allman ist tot +++

Der US-Sänger und Songwriter Gregg Allman ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 69 Jahren in Savannah im US-Bundesstaat Georgia, wie sein Management mitteilte. Er war Mitgründer der Allman Brothers Band, die in den 1970er Jahren ihre größten Erfolge feierte. Zu ihren Hits gehören "Midnight Rider", "Melissa" und "Ramblin' Man".

Gregg Allman bei einem Auftritt vor gut einem Jahr

Gregg Allman bei einem Auftritt vor gut einem Jahr


anb/DPA/AFP

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