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So sehen die Niagarafälle ohne Wasser aus

Die rauschenden Niagara-Wasserfälle sind weltberühmt. Bald aber könnten sie vorübergehend trockengelegt werden. Vor knapp 47 Jahren gab es das schon einmal - es entstanden spektakuläre Bilder.

  Bereits 1969 wurde der zu den Niagarafällen führende Fluss gänzlich auf die kanadische Seite umgeleitet. In der Folge lief die US-amerikanische Seite im Bundesstaat New York trocken. Der Blick auf die gewaltigen Steinmassen unter der Klippe wurde freigelegt.

Bereits 1969 wurde der zu den Niagarafällen führende Fluss gänzlich auf die kanadische Seite umgeleitet. In der Folge lief die US-amerikanische Seite im Bundesstaat New York trocken. Der Blick auf die gewaltigen Steinmassen unter der Klippe wurde freigelegt.

Die Niagarafälle gehören zu den berühmtesten Wasserfällen der Welt. An der Grenze zwischen den USA und Kanada, genauer dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario, rauschen bis zu 5,7 Millionen Liter Wasser pro Sekunde den teilweise über 50 Meter hohen Abhang hinab.

Die Wasserfälle sind ein Touristenmagnet. Mehr als 18 Millionen Menschen im Jahr zieht es dorthin. Nun sollen sie auf der US-amerikanischen Seite abgestellt werden - vorübergehend. Ein entsprechender Antrag aus New York liegt vor, entschieden ist aber noch nichts.

Demnach sollen zwei 115 Jahre alte Brücken modernisiert oder komplett neu gebaut werden. Um ungehindert arbeiten zu können, müsste der Niagara-Fluss so umgeleitet werden, dass die gesamten Wassermassen auf der kanadischen Seite herunterkommen. Es wäre ein außergewöhnliches Ereignis, aber kein einzigartiges.

Trockengelegte Niagarafälle als Attraktion

Bereits 1969 wurden die Fälle für rund fünf Monate trockengelegt. Damals untersuchen Forscher das Gestein auf der amerikanischen Seite und drückten Beton in den Fels, um gegen die Erosion vorzugehen.

Zahlreiche zusätzliche Touristen reisten damals zu den Niagarafällen, um sich die trockengelegten Klippen anzuschauen. Mit einem ähnlichen Effekt wird auch für die aktuell geplante Maßnahme gerechnet. Allerdings gibt es auch Kritiker. Tausende Bäume entlang des Flusses gingen damals ein, weil ihnen das Wasser fehlte.

Klicken Sie sich durch unserer Fotostrecke, die zeigt, wie die Niagarafälle nach der Umleitung im Sommer 1969 aussahen.

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