Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Schimmlige Tische, leere Bierfässer, abgewrackte Häuser: Szenen aus der Sozialbausiedlung in Rastede. Hier lebte Nikolai H., der mutmaßliche "Holzklotzteufel" von der A 29. Dass er Drogen nahm und jede Menge trank, wussten seine Nachbarn und Freunde - aber von der Tat ahnten sie nichts.
Das Landgericht Oldenburg hat entschieden: Nikolai H. soll lebenslang hinter Gitter, weil er mit einem Holzklotz-Wurf von einer Brücke die zweifache Mutter Olga K. getötet hatte. Sein Verteidiger hatte auf Freispruch plädiert und will "auf jeden Fall" gegen das Urteil vorgehen.
Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert, doch das Landgericht Oldenburg verhängte die Höchststrafe: Nikolai H. muss lebenslang hinter Gitter. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er am Ostersonntag 2008 den Holzklotz von einer Brücke über der A29 geworfen und damit die zweifache Mutter Olga K. vor den Augen ihrer Familie getötet hatte.
Vorletzter Tag im Holzklotz-Prozess: Während Staatsanwalt und Nebenklage lebenslänglich fordern, hat der Anwalt des angeklagten Nikolai H. auf Freispruch plädiert. Die Beweise gegen den 31-Jährigen, der ein Geständnis widerrufen hatte, reichen seiner Meinung nach nicht aus.
Der Fall hat ganz Deutschland aufgewühlt: Olga K. stirbt vor den Augen ihrer Familie, nachdem ein sechs Kilogramm schwerer Holzklotz die Windschutzscheibe ihres Autos durchschlägt. Vor dem Landgericht Oldenburg muss sich nun Nikolai H., der mutmaßliche Holzklotz-Werfer, verantworten.
Der Fall des Holzklotzwerfers von Oldenburg schien schon aufgeklärt. Doch nun hat der mutmaßliche Täter Nikolai H. sein Geständnis widerrufen. Auch zwei weitere Beweise haben nach Ansicht der Verteidiger keinen Wert.
Der Angeklagte im Mordprozess um den tödlichen Holzklotzwurf auf der A29 ist voll schuldfähig. Dieses Urteil hat ein psychologischer Gutachter am Freitag vor dem Landgericht Oldenburg abgegeben.
Der mutmaßliche Holzklotzmörder von Oldenburg will nach Medieninformationen sein Geständnis widerrufen. Die Verteidiger von Nikolai H. kritisierten, dass der Drogenabhängige unter Entzugserscheinungen verhört worden sei. Zudem seien Fehler bei der Sammlung von Beweismitteln gemacht worden.
Groß war die Erleichterung, als der mutmaßliche Täter der Holzklotz-Attacke von einer Autobahnbrücke in Oldenburg gefasst wurde. Der drogenabhängige Nikolai H. sitzt in Oldenburg in Untersuchungshaft und macht dort einen Entzug.
Klares Plädoyer: Im Prozess gegen den mutmaßlichen Holzklotzwerfer von Oldenburg hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe beantragt. Sie beschuldigt Nikolai H. des Mordes an einer jungen Mutter und des mehrfachen Mordversuchs. Die Verteidigung verlangt hingegen eine neue Hauptverhandlung.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Andreas K. Anwälte Autobahn Autobahnbrücke Entzug Fahrrad Geständnis Holzklotzwurf Landgericht Landgericht Oldenburg Mörder Mordes Oldenburg Rastede Staatsanwalt Stefan Schmidt Werfer Zigarette
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
22:14
Tennis
Angelique Kerber erreicht bei den French Open das Achtelfinale
12:14
Tennis
Tommy Haas spielt bei den French Open überraschend gut
09:54
Golf
McIlroy und Woods durchwachsen, Mickelson erschöpft
09:34
NBA
OKC macht die Serie gegen die Spurs wieder spannend
22:14
Tennis
French Open - Kerber, Görges und Haas in der dritten Runde
14:24
Tennis
French Open - Andy Murray trotz Rückenschmerzen weiter
09:14
NBA
Overtime-Sieg bringt Miami 2 -0-Führung über Boston
09:04
NHL
LA Kings siegen in Spiel eins bei den Devils
21:04
Tennis
Williams und Pfizenmaier scheiden bei den French Open aus