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25. Mai 2011, 15:16 Uhr

Obama und Cameron fordern Hamas zu Gewaltverzicht auf

Nach einem gemeinsamen Tischtennis-Match sind US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron zu ernsteren Tagesordnungspunkten übergegangen. Beide Staatsmänner äußerten sich zunächst zum schwelenden Nahost-Konflikt.

US-Präsident Barack Obama hat die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas erneut zum Verzicht auf Gewalt aufgefordert, um den Friedensprozess in Nahost zu ermöglichen. Hamas habe bisher weder auf Gewalt verzichtet noch das Existenzrecht des Staates Israels anerkannt, sagte Obama am Mittwoch in London. Unter diesen Umständen sei es schwierig, von Israel ernsthafte Gespräche mit Hamas zu erwarten.

Obama forderte dazu auf, Gespräche zu beginnen, ohne zunächst die kompliziertesten Themen wie die palästinensischen Flüchtlinge und die Jerusalem-Frage anzusprechen. Die Diskussion zu diesen beiden Themen werde "unwahrscheinlich emotional" geführt, sagte der Präsident. "Sie reichen tief in die Frage, wie die Palästinenser und das jüdische Volk ihre eigene Identität sehen", sagte Obama.

Der Präsident schlug vor, die hitzig diskutierten, aber weniger emotionalen Themen der territorialen Grenzen und der Sicherheit Israels vorzuziehen. Die Grenzen von 1967 müssten als Ausgangspunkt der Diskussion dienen. Auch der britische Premierminister David Cameron sagte, die Palästinenser sollten wissen, dass die Grenzen von 1967 ein "Startpunkt für einen Landtausch" sein könnten.

ste/DPA
 
 
 
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