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Seit mehr als zwei Jahren bekämpft die EU mit der Mission Atalanta die Piraten vor der Küste Somalias. Auch die deutsche Marine ist dabei und schickt jetzt mit der "Köln" eine zweite Fregatte ans Horn von Afrika.
Die Deutsche Marine verstärkt ab Anfang September die EU-geführte Anti-Piraten-Operation "Atalanta" mit einer zweiten Fregatte.
Mit der Kaperung des Gastankers "Longchamp" ist klar: Die deutschen Fregatten im Golf von Aden können wie die gesamte militärische Flotte, die Handelsschiffe vor Seeräuber-Angriffen schützen soll, nur im Einzelfall helfen. Es hapert an Absprachen zwischen den teilnehmenden Nationen - vor allem aber an einem sichtbaren Gegner.
SPD-Fraktionsvize Gernot Erler hat vor der Abstimmung im Bundestag zur Ausweitung der Anti-Piraten-Mission Atalanta vor Somalia die Ablehnung seiner Fraktion bekräftigt. "Wir halten das für eine gefährliche Maßnahme", sagte Erler dem Rundfunksender Bayern 2. Es bestehe die Gefahr, dass beim Beschuss von Piraten-Ausrüstung an der Küste Zivilisten zu Schaden kommen. Auch sei der Küstenstreifen von 2000 Metern für solche Einsätze willkürlich gewählt. "Was machen wir, wenn die Piraten dann auf 2020 Meter gehen mit ihrer Ausrüstung?
SPD-Fraktionsvize Gernot Erler hat vor der Abstimmung im Bundestag zur Ausweitung der Anti-Piraten-Mission Atalanta vor Somalia die Ablehnung seiner Fraktion bekräftigt. "Wir halten das für eine gefährliche Maßnahme", sagte Erler dem Rundfunksender Bayern 2. Es bestehe die Gefahr, dass beim Beschuss von Piraten-Ausrüstung an der Küste Zivilisten zu Schaden kommen. Auch sei der Küstenstreifen von 2000 Metern für solche Einsätze willkürlich gewählt. "Was machen wir, wenn die Piraten dann auf 2020 Meter gehen mit ihrer Ausrüstung?
Die "Operation Atalanta" ist startklar. Die EU-Außenminister haben in Brüssel grünes Licht für die erste offizielle EU-Marine-Mission gegeben. Zum Schutz vor Piraten schickt die EU Kriegsschiffe und Hunderte Soldaten vor die Küste Somalias. Auch Deutschland ist dabei ? allerdings mit Verspätung.
Dienen Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht zuletzt den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands? Trifft dies auch auf die Mission in Afghanistan zu? Bundespräsident Horst Köhler hat diesen Eindruck erweckt und bezieht dafür Prügel von der Opposition. Nun rudert er zurück.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung will der Bundeswehr auch die Geiselbefreiung im Ausland zu ermöglichen. Sein Vorstoß stieß auf scharfen Widerstand vom Koalitionspartner SPD und von der Opposition.
Das viermonatige Martyrium der Besatzung der "Hansa Stavanger" in der Hand von Piraten war offenbar noch größer als bisher angenommen. Ein Schiffsoffizier berichtet von Scheinhinrichtungen an Bord. Unterdessen kommt Kritik an der Lösegeldzahlung auf.
Vier Monate befand sich die 24-köpfige Besatzung des deutschen Frachtschiffs "Hansa Stavanger" in der Gewalt von Piraten, jetzt ist sie wieder frei. Das Schiff hat Kurs auf Mombasa in Kenia genommen. Begleitet wird es von Kriegsschiffen der EU-Staaten. In Kenia angekommen, soll die Besatzung ärztlich versorgt und dann so schnell wie möglich nach Hause geflogen werden.
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Die EU NAVFOR Somalia – Operation Atalanta ist eine multinationale Mission der EU zum Schutz von humanitären Hilfslieferungen nach Somalia, der freien Seefahrt und zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias am Horn von Afrika im Golf von Aden und bezeichnet gleichzeitig einen gemischten multinationalen Marineverband. Die Mission ist die erste Marineoperation der EU. Die Abkürzung NAVFOR steht für Naval Forces (dt. „Seestreitkräfte“). Der Operationsname Atalanta lehnt sich an die glei...
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