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Carla Bruni-Sarkozy hat sich für die Papst-Äußerungen über die Lockerung des katholischen Kondom-Verbots erkenntlich gezeigt.
Die Papst-Äußerungen über die Lockerung des katholischen Kondom-Verbots bezogen sich nach den Worten von Vatikan-Sprecher Federico Lombardi nicht alleine auf männliche Prostituierte.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erlaubnis des Papstes, Kondome im Kampf gegen Aids einzusetzen, begrüßt.
Die Äußerungen von Papst Benedikt XVI.
Brennende Deutschland-Fahnen, hasserfüllte Parolen gegen das Christentum: Der Streit um die Papst- Äußerungen eskaliert trotz dessen Entschuldigung. Eine al Kaida-Gruppe droht Benedikt XVI. und dem Westen mit Krieg.
Muslime weltweit sind entrüstet, im Nahen Osten wird eine Kirche angegriffen - und auch in Deutschland spalten die Papst-Worte die Parteien. Die Union steht hinter Benedikt XVI., die Grünen greifen ihn an.
Was geht nur in Papst Benedikt vor? Erst die Querelen um den Holocaust-Leugner Williamson, nun die Ächtung des Gebrauchs von Kondomen. Und dies ausgerechnet anlässlich seiner Afrika-Reise, wo der schwarze Kontinent doch besonders stark unter Aids zu leiden hat. Die Kritik am Kirchenoberhaupt ist dementsprechend heftig - auch unter Katholiken.
Der Vizechef der türkischen Regierungspartei AKP hat Benedikt XVI. mit Adolf Hitler verglichen. Im Nahen Osten wurde derweil ein Anschlag auf eine Kirche verübt - angeblich als Reaktion auf die Mohammed-Rede des Papstes.
Ausgerechnet Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, einer der wüstesten Polemiker des Islamismus, gibt sich in Sachen Benedikt XVI. großzügig: Der Papst sei trotz seiner umstrittenen Äußerungen zu respektieren.
Vielfach fordert die islamische Welt Papst Benedikt auf, sich für seine umstrittenen Äußerungen zu entschuldigen. In der Türkei gab es nun Selbstkritik: Der Chef der türkischen Religionsbehörde hatte die Rede gar nicht gekannt, als er die Entschuldigung gefordert hatte.
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