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Passagier attackiert Kopilot im Jumbo

Minuten der Angst an Bord eines Jumbojets: Auf einem KLM-Flug von Amsterdam nach Peking hat ein Fluggast den Kopiloten angegriffen. Der aggressive Reisende musste mit Handschellen gefesselt werden.

Boeing 747 beim Start

KLM setzt für den Flug KL897 von Amsterdam nach Peking eine Boeing 747-400 ein.

Auf einem Flug der niederländischen Airline KLM von Amsterdam nach Peking hat ein Passagier den Kopiloten angegriffen und leicht verletzt. Niederländische Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, das Opfer sei mit einem Messer oder einer Glasscherbe angegriffen worden.

Dies wollte KLM nicht bestätigen. Die Sicherheit des Fluges, der am Sonntag um 17.35 Uhr in Amsterdam-Schiphol gestartet war, sei dadurch nicht bedroht gewesen, teilte KLM am Dienstag mit. 

Handgreiflichkeiten in der Bordküche

Die Fluggesellschaft bezeichnete den Angreifer als "verwirrt". Er habe sich auf dem Flug KL897 Richtung Peking auf der Toilette eingeschlossen, um sich selbst leichte Verletzungen zuzufügen", hieß es in einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. "Er hat dann einen Kopiloten in einer der Bordküchen leicht verletzt."  


Ein Augenzeuge sagte der Zeitung "De Telegraaf", der Angreifer sei überwältigt und für den Rest der Reise an einen Sitz gefesselt worden. Nach der Landung hätten etwa 15 Polizisten den Mann abgeführt, sagte ein anderer Zeuge dem Blatt.

KLM erklärte, der Kopilot sei in Peking wegen seiner Verletzungen behandelt worden und inzwischen in die Niederlande zurückgekehrt.

    

tib/AFP
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