Jetzt erst recht

4. Juni 2013, 12:01 Uhr

Die Lage in Passau entspannt sich nach der Jahrhundertflut langsam. Zurück bleiben stinkender Schlamm, aufgeweichte Habseligkeiten - und Aufbruchsstimmung. Von Georg Wedemeyer, Passau

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Beinahe ein Déjà-vu. Links: Kanzler Gerhard Schröder 2002 in Grimma. Er sagte damals "Ich hab' die Berichte gesehen, aber so schlimm habe ich mir das nicht vorgestellt." Rechts: Kanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer 2013 in Passau. Sie sagte in ihrer typisch bedächtigen Art: "Wenn Bayern heute kommt und mehr Geld braucht, lassen wir mit uns reden."

Doch anders als Schröder trägt Merkel trägt an diesem Dienstag keine Gummistiefel. Sie hat sich für den Termin in der überfluteten Stadt für ein Paar braune Wanderschuhe entschieden. Eine Regenjacke ist auch nicht nötig. Es nieselt nur noch leicht, als sie in Passau eintrifft - am Morgen nach dem Rekordstand von 12,89 Metern Wasserhöhe.

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