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Banges Warten auf den Höchststand. Das steigende Hochwasser der Oder belastet die Deiche entlang des Flusses. Doch nicht nur Ministerpräsident Platzeck ist zuversichtlich, dass die Flut im Zaum gehalten werden kann. Die Investitionen in die Deiche zahlen sich aus.
Zentimeter um Zentimeter steigt der Wasserpegel an der Oder. Am Abend soll das Hochwasser in Brandenburg den Scheitelpunkt erreichen. Bislang scheint die Lage unter Kontrolle.
Am Südlauf der Oder in Brandenburg gilt seit etlichen Stunden die höchste Hochwasser-Alarmstufe. Die Befürchtung: Die Oder könnte ähnliche Pegelstände erreichen wie bei der Jahrhundertflut von 1997. Allerdings fühlt man sich besser vorbereitet als damals.
Noch gilt in Brandenburg die niedrigste Alarmstufe 1, doch die Pegel der Oder in Brandenburg steigen schneller als gedacht. Bei Alarmstufe 4 ist nicht sicher, ob die Deiche halten. Derweil zeigt sich das Bundesland solidarisch mit seinen polnischen Nachbarn.
In Polen, Ungarn und Tschechien kämpfen die Menschen bereits gegen die Fluten, nun rechnet auch Brandenburg mit einem Hochwasser, das so schlimm wie 1997 werden könnte. In den östlichen Nachbarländern wurden bereits tausende Menschen evakuiert, bald wird die Armee eingesetzt.
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