13. Februar 2013, 16:50 Uhr

So wird das verdächtige Fleisch untersucht

Mehrere Fleischproben werden zurzeit in deutschen Laboren auf Pferdefleisch untersucht. Die Prozedur dauert mehrere Tage - und sieht nicht gerade appetitlich aus.

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Im Pferdefleisch-Skandal ist ein erster Verdachtsfall in Deutschland bestätigt worden. Die Supermarktkette Real musste eine Tiefkühl-Lasagne aus den Regalen nehmen.

Den Hinweis bekam das Bundesverbraucherministerium nach eigenen Angaben vom Mittwoch über das europäische Schnellwarnsystem. Luxemburg habe auf diesem Weg den Verdacht mitgeteilt, dass falsch deklarierte Lebensmittel nach Deutschland gelangt seien, sagte eine Ministeriumssprecherin in Berlin.

In Deutschland handelt es sich nach Angaben des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministers Johannes Remmel (Grüne) vorwiegend um verarbeitete Lasagne - der bestätigte Fall ist also typisch. In dem Verdachtsfall ergebe sich aus der Auswertung der Lieferlisten, dass über einen Zwischenhändler verdächtige Produkte in größerem Umfang nach Deutschland geliefertworden seien.

In mehreren deutschen Laboren werden derzeit weitere Proben untersucht.

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Jetzt also auch Deutschland: Offenbar ist falsch etikettierte Lasagne an mindestens einen Händler in NRW geliefert worden. Die Behörden prüfen noch, ob die Tiefkühlware Pferdefleisch enthält.

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