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Bei den gefassten Entführern der "Arctic Sea" handelt es sich offenbar um vorbestrafte Kriminelle aus Estland. Auch ein seit Jahren als tot gemeldeter Seemann gehört zu den Verdächtigen, die weiter ihre Unschuld beteuern.
Im Fall des lange verschollenen Frachters "Arctic Sea" gibt Russland noch immer kaum Informationen preis. Besonders energisch streitet Moskau die Behauptung von Militärexperten ab, unter der Holzladung hätten sich Marschflugkörper für den Iran befunden.
Besatzungsmitglieder und mutmaßliche Entführer des Frachters "Arctic Sea" sind am Donnerstag in Moskau eingetroffen. Die russische Regierung sprach von einem Piratenüberfall und erklärte, die mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden.
Nach Erkenntnissen der Bundesregierung sind vor der somalischen Küste zwei Deutsche entführt worden. Bislang gebe es aber keine Hinweise darauf, dass sich auch ein deutsches Kind an Bord des Schiffes befunden habe, heißt es. Es sei von einem kriminellen Hintergrund der Tat auszugehen.
Die "Beluga Fortune" nimmt wieder Kurs auf Südafrika: Das überlegte Verhalten der Mannschaft hat die Piraten offenbar dazu gezwungen, das gekaperte Schiff aus Bremen freizugegeben. Die Besatzung des Tankers "York" dagegen muss weiter zittern.
Einen Tag nach dem Piratenüberfall auf den Frachter einer Bremer Reederei ist das Schiff nach Angaben des Unternehmens wieder frei.
Nach einem Piratenüberfall auf den Frachter "Syria Star" im Golf von Aden sind die 24 Besatzungsmitglieder wieder frei.
Somalische Piraten haben erneut einen amerikanischen Frachter angegriffen. Laut US-Medien attackierten die Seeräuber die "Liberty Sun" mit Granaten und automatischen Waffen. Das Schiff konnte entkommen und flüchtete sich in die Obhut eines US-Zerstörers.
Das Ringen um den von Piraten gekidnappten Kapitän des Frachters "Maersk Alabama" hält an. Inzwischen hat sich die US-Bundespolizei FBI in die Lösegeld-Verhandlungen mit den vier Piraten eingeschaltet. Ein US-Zerstörer überwacht die Situation, die für die Kidnapper auch aus einem anderen Grund immer ungemütlicher wird.
Sie heißen "Nipayia" und "Bow Asir" und näherten sich zuletzt zu sehr der Küste Somalias: Piraten, die in der Region seit Monaten ihr Unwesen treiben, haben die beiden für europäische Reedereien fahrenden Tanker in ihre Gewalt gebracht. An Bord der Schiffe sind mindestens 46 Seeleute.
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