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Sie sind alt, sie sind kampflustig, und sie sind viele. 20 Millionen Wähler zählen 60 Jahre und mehr. Um sie milde zu stimmen, hat die Regierung mitten in der Krise die Renten hochgesetzt. Deshalb balgen sich die Minister Scholz und Steinbrück. Sogar Norbert Blüm schaltete sich in die Debatte ein. Szenen aus einem Land auf dem Weg zur Rentner-Demokratie.
Nach dem Ende der Grauen geht eine neue Rentner-Partei auf Stimmenfang. Der jüngste Landesverband der "Rentnerinnen und Rentner Partei RRP" wurde nun in Fellbach bei Stuttgart gegründet. Eva Wolfangel war dabei und erlebte die ersten politischen Schritte der Senioren.
Wolfgang Niedecken meldet sich zurück, Marilyn Manson rockt mit "Rammstein" und Barbara Schöneberger züngelt mit Ina Müller auf der Bühne. Die Echo-Nacht in Bildern.
Im Kellerverlies der Inzest-Opfer von Amstetten haben Ermittler einen weiteren Zugang entdeckt. Der Eingang war offenbar stillgelegt und mit zwei Türen gesichert. Unterdessen berichteten Ärzte der Opfer über deren ersten Tage in Freiheit und wie der Inzest-Vater Josef Fritzl sie im Verlies mit Vitaminpräparaten versorgte.
Inzest-Vater Josef Fritzl missbrauchte seine Tochter vor den Augen der gemeinsamen Kinder. Dies erfuhr stern.de aus Ermittlerkreisen. Das enge Keller-Verlies baute Fritzl erst aus, als bereits zwei Kinder auf der Welt waren. Eines der Opfer kämpft noch immer um sein Leben.
Die österreichische Polizei geht weiter davon aus, dass der Inzest-Vater Josef Fritzl seine Verbrechen ohne Komplizen beging. Auch möglichen Sexual-Straftaten Fritzls gehen die Ermittler nach, doch gebe es dafür derzeit keine Hinweise. Natascha Kampusch will den Opfern 25.000 Euro spenden.
Jetzt ist es offiziell: Alle sechs Kinder der 24 Jahre lang eingekerkerten Österreicherin E. stammen von ihrem Vater. Das ergab die DNA-Analyse. Josef Fritzl war offenbar nicht der einzige, der Zugang zum Keller seines Hauses hatte.
Wieder ist ganz Österreich erschüttert über ein Verbrechen, das sich niemand überhaupt vorstellen mag: Eine 42-jährige Frau ist von ihrem Vater 24 Jahre lang in einem Keller gefangen gehalten worden. Die Tochter hat sechs Kinder, die alle von ihrem Vater stammen könnten.
"Unser Ziel ist SPD plus x". Schöne Ziele hat sich so manche Partei bei der Bundestagswahl gesetzt. Doch zuvor muss der Bundeswahlleiter überzeugt werden, dass man ein ernstes politisches Anliegen verfolgt. Landesverbände, die "im Untergrund" sind, oder ein Vorstand, dessen Mitglieder alle Jürgens heißen, sind da eher hinderlich.
Die Opfer des Inzest-Dramas von Amstetten haben sich erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. Auf ein Poster schrieben sie in gemalte Umrisse ihrer Hände Botschaften - die "Kellerkinder" offenbarten dabei andere Wünsche als ihre Geschwister aus der "Oberwelt".
Josef Fritzl, der Inzest-Vater von Amstetten, fühlt sich ungerecht behandelt. Seinem Anwalt gegenüber beklagte er sich angeblich, er sei "kein Monster". Er hätte schließlich seine eingesperrten Opfer auch "alle töten können". Bei seiner ersten Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft zeigte Fritzl sich "kooperationsbereit".
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