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"Benedikt, Bruder, Du bist schon Mexikaner": Papst Benedikt ist zum Auftakt seiner Lateinamerikareise in Mexiko begeistert empfangen worden. Zehntausende jubelten dem Pontifex auf seiner Fahrt vom Flughafen in die Stadt Leon zu.
Vor fünf Jahren wurde Joseph Ratzinger zum Papst gewählt. Nach einer Kette von Missverständnissen und Skandalen ist der geistige Graben zwischen dem deutschen Papst und seiner Heimat so tief wie nie zuvor.
Das Land befindet sich im Drogenkrieg, vielen Menschen geht es schlecht. Zum Beginn seines Besuchs in Mexiko betont Papst Benedikt XVI. die Verantwortung seiner Kirche angesichts der sozialen Probleme in Lateinamerika.
Die Ankunft in Berlin, die Rede im Bundestag, die Riesenmesse im Olympiastadion, die gerade vorüber ist. Der erste Tag des Papstbesuchs im stern.de-Liveticker zum Nachlesen.
Papst Benedikt XVI. hat während seines Malta-Besuchs Opfer sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester getroffen. Zuvor hatte er sich zu den Pädophilie-Skandalen in der katholischen Kirche geäußert. Seine Botschaft verschlüsselte der Pontifex allerdings in kryptischen Andeutungen, die der Erläuterung bedurften.
Überraschend deutliche Worte von Papst Benedikt XVI. in Israel: In einer Ansprache auf dem Flughafen von Tel Aviv forderte der Pontifex Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Ziel solle die Bildung zweier international anerkannter Staaten sein.
Auf seiner Nahost-Reise ist Papst Benedikt XVI. in Israel eingetroffen. Auf dem internationalen Flughafen bei Tel Aviv rief der Pontifex zum weltweiten Kampf gegen Antisemitismus auf. Israels Medien sehen die Reise schon jetzt als einen historischen Versöhnungsbesuch.
Während des Papstbesuchs stand halb Deutschland Kopf. Ganze Felder wurden umgegraben, Fahrten achtmal geprobt, Stühle umlackiert. Und es wurde dafür gesorgt, dass Papst Benedikt XVI. seine geliebte Fanta trinken kann.
Der Besuch des Papstes in seiner Heimat ist vorüber. Probleme wurden nicht gelöst, manche Erwartungen enttäuscht. Doch selbstbewusst hat Benedikt XVI. der Gesellschaft den Spiegel vorgehalten.
Hoffnung auf einen Schritt in Richtung mehr Ökumene enttäuschte Papst Benedikt XVI. am zweiten Tag seines Besuchs. Am Abend traf er überraschend Missbrauchsopfer in Erfurt.
Das Abendgebet in Etzelsbach ist zu Ende. 90.000 Pilger feierten die Marienvesper mit Benedikt XVI., der per Helikopter seine nächste Station anfliegt. Verfolgen Sie den Papstbesuch im Liveticker.
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