. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
31. Januar 2012, 15:51 Uhr

Vatertags-Schläger muss knapp fünf Jahre hinter Gitter

Wegen einer Banalität ging Nils W. am Vatertag auf einen 44-jährigen Ausflügler los - und verletzte ihn tödlich. Das Landgericht Rostock hat den 25-Jährigen nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Der Angeklagte muss eine Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten verbüßen.

Rostock, Warnemünde, S-Bahn, Totschlag, Täter, Opfer, Prozess, Gericht, 25-Jähriger, Vatertag, Himmelfahrt, Urteil Haftstrafe

Der Angeklagt Nils W. wurde vom Rostocker Landgericht zu knapp fünf Jahren Haft verurteilt© Bernd Wüstneck/DPA

Nach einer tödlichen Prügelattacke am Vatertag hat das Landgericht Rostock einen 25-Jährigen zu vier Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Nils W. hatte am Himmelfahrtstag 2011 auf dem belebten Rostocker S-Bahnhof Warnemünde einem 44-jährigen Mann zwei tödliche Schläge versetzt. Die Richter werteten dies als Körperverletzung mit Todesfolge und Beteiligung an einer Schlägerei, wie eine Sprecherin des Gerichts am Dienstag sagte.

Ursprünglich war der Mann wegen Totschlags angeklagt. Es war ihm jedoch nicht nachzuweisen, dass er einschätzen konnte, wie gefährlich seine Schläge waren, oder dass er den Tod seines Opfers in Kauf genommen hätte. Dennoch orientierte sich das Gericht an der Strafforderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte drei Jahre und acht Monate Haft für angemessen gehalten.

Bollerwagen oder Einkaufswagen?

Dem Angriff war eine Auseinandersetzung zwischen zwei angetrunkenen Vatertags-Ausflugsgruppen vorangegangen. Als diese längst beendet schien, griff der Angeklagte den 44-Jährigen erneut von hinten an. Nach Schlägen gegen Kopf und Hals stürzte das Opfer und starb wenig später im Krankenhaus. Im Prozess zeigte sich der Angeklagte weitgehend geständig. Das Gericht hielt ihm zugute, dass er die Tat bereut und sich bei den Hinterbliebenen seines Opfers entschuldigt hat.

Zunächst hatte es geheißen, die beiden Gruppen hätten sich darüber gestritten, welche von ihnen das bessere Gefährt zum Transport ihrer Getränke dabei hatte. Die eine Gruppe war mit einem Bollerwagen, die andere mit einem Einkaufswagen unterwegs. Der Auslöser für den tödlichen Angriff blieb allerdings im Prozess ungeklärt.

mlr/AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Tödliche Vatertagsschlägerei Mit einem Schlag viele Leben zerstört

Es war ein Vatertagsstreit in Warnemünde. Wohl nur darum, was besser sei, Boller- oder Einkaufswagen. Die Lage eskalierte. Nun muss sich ein 25-Jähriger für den Tod eines Familienvaters verantworten. mehr...

44-Jähriger in Warnemünde zu Tode geprügelt Tödlicher Streit am Vatertag

Unfassbar: Mitten in der guten Laune des Vatertags eskaliert in Warnemünde eine Herrentagstour. Im Streit um ihre Wagen geraten zwei Gruppen aneinander. Ein 44-Jähriger wird totgeschlagen. Der mutmaßliche Täter, ein 24-Jähriger, ist in U-Haft. mehr...

Schlägerei am S-Bahnhof Wie gefährlich ist Berlin?

Barbarische Schlägerei am S-Bahnhof Friedrichstraße, Übergriffe in den Bussen, Krawalle am 1. Mai - verkommt Berlin zur No-Go-Area? mehr...

Berlin U-Bahn-Schläger gestehen die Tat

Am Samstagmorgen hatten sie einen Mann bewusstlos geprügelt, jetzt haben sie sich bereits gestellt: Zwei 18-Jährige gestanden, für die Tat im U-Bahnhof Friedrichstraße verantwortlich zu sein. Ihrem Opfer geht es inzwischen wieder besser. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe