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Der Augsburger Diözesanrat wirft seinem Bischof Walter Mixa wegen der Prügelvorwürfe Heuchelei und Feigheit vor. Mixa, der stets bestritten hatte, Kinder geschlagen zu haben, hat inzwischen zugegeben, Ohrfeigen verteilt zu haben. Nun werden Rücktrittsforderungen laut.
Walter Mixa rudert zurück: Bisher hat der Augsburger Bischof stets betont, in seiner Zeit als Stadtpfarrer keine Kinder geschlagen und "ein reines Herz" zu haben. Jetzt erklärt er, die eine oder andere Ohrfeige sei damals "vollkommen normal" gewesen.
Es ist bereits das siebte ehemalige Heimkind, das Walter Mixa Gewalt gegen Kinder vorwirft: Eine heute 41-Jährige beschuldigt den Augsburger Bischof, sie im Kinderheim in Schrobenhausen mit einem Stock auf den nackten Hintern geschlagen zu haben.
Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat die Misshandlungsvorwürfe erstmals auch persönlich zurückgewiesen ? und bietet ehemaligen Bewohnern des Kinderheims in Schrobenhausen ein Gespräch an. Zwei Frauen haben dies bereits abgelehnt.
Ist es Diffamierug oder ein dunkles Kapitel im Leben von Bischof Walter Mixa? Immer mehr frühere Heimkinder versichern an Eides statt, von dem Geistlichen körperlich misshandelt worden zu sein. Nun hat sich auch die Regierung Oberbayern eingeschaltet.
Im Missbrauchsskandal der katholischen Kirche wird jetzt auch Bischof Walter Mixa beschuldigt: Fünf ehemalige Heimkinder behaupten laut einer Zeitung, von Mixa in den 70er- und 80er-Jahren geschlagen worden zu sein. Das Bistum Augsburg spricht von absurden Vorwürfen und Diffamierung.
Die Ermittlungen gegen Walter Mixa wegen sexuellen Missbrauchs sind eingestellt worden. Dagegen haben sich die Prügelvorwürfe gegen den früheren Augsburger Bischof erhärtet: Ein Prüfbericht dokumentiert "schwere körperliche Züchtigungen" und einen bisher nicht bekannten, erschütternden Fall eines ehemaligen Heimkindes.
Walter Mixa will wieder offensiver als Seelsorger wirken. Das kündigte der nach Prügelvorwürfen zurückgetretene ehemalige Bischof von Augsburg in einem Interview an. Dabei will er insbesondere junge Menschen ansprechen - auf Facebook und mit einer eigenen Homepage.
Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa darf nicht in sein Amt zurückkehren. Das habe Papst Benedikt XVI. dem 69-Jährigen in einer Privataudienz klargemacht, teilte der Vatikan mit. Allerdings könne Mixa durchaus andere Aufgaben wahrnehmen.
Die katholische Kirche im Bistum Augsburg kommt auch nach dem Rücktritt des umstrittenen Bischofs Walter Mixa nicht zur Ruhe. Der erhebt nach dem Skandal um angeblichen sexuellen Missbrauch schwere Vorwürfe gegen seine Amtsbrüder und erwägt, vor den Päpstlichen Gerichtshof zu ziehen.
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