Tausende Menschen müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, weil sich die Waldbrände in Colorado Springs durch ihre Stadtviertel fressen. Ein Mensch kam im Feuer bereits ums Leben.
Besorgt schildert der Bürgermeister von Colorado Springs, Steve Bach, den Journalisten die schwierige Situation. Seit knapp einer Woche schwelen im US-Bundesstaat Colorado die Waldbrände, die mittlerweile auch seine Stadt erreicht haben. Zehntausende Menschen wurden aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben. Auf über 350 Quadratkilometern haben die Brände ganze Landstriche verwüstet. Niemand weiß, wie lange die Rettungsaktionen noch anhalten werden.
Mittlerweile hat das Feuer auch mindestens einen Menschen das Leben gekostet. In einem abgebrannten Haus in Colorado Springs wurde laut Polizei eine Leiche entdeckt. Eine zweite Person werde noch vermisst.
Jetzt reist sogar Amerikas Präsident Barack Obama in das Gebiet, in dem der Notstand ausgerufen wurde. Vor Ort will er den Zustand der Bewohner und die Gefahr, die weiterhin von dem Großbrand ausgeht, inspizieren.