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14. Januar 2011, 11:04 Uhr

Havarierter Säure-Tanker soll gesichert werden

Während in St. Goarshausen die Hoffnung sinkt, die beiden bei einem Tankerunglück vermissten Besatzungsmitglieder noch lebend aus den Rheinfluten zu bergen, droht weiteres Unheil: Bevor das Hochwasser den Unglücksort erreicht, muss das Schiffswrack mit 2400 Tonnen giftiger Säure an Bord gesichert werden.

Nach der Havarie eines mit Schwefelsäure beladenen Schiffes im Rhein soll das Wrack mit einem Ponton vor dem nahenden Hochwasser gesichert werden. Der Schwimmkörper sei "dringend notwendig, um das Schiff zu stabilisieren", sagte der Sprecher des Rhein-Lahn-Kreises am Freitag am Unglücksort St. Goarshausen in Rheinland-Pfalz. Der Ponton werde in den nächsten Stunden erwartet. Das 110 Meter lange Tankschiff mit 2400 Tonnen Säure liegt auf der Seite, es ist mit mehreren Drahtseilen zum Ufer gesichert. Pontons werden verankert. Der ohnehin viel Wasser führende Rhein soll am Wochenende noch um einen weiteren Meter ansteigen.

Der Frachter war am Donnerstagmorgen aus unbekannter Ursache nahe des Loreleyfelsens gekentert. Er liegt nun auf der Seite im Fluss bei St. Goarshausen. Zwei Besatzungsmitglieder konnten am Donnerstag aus den Fluten gerettet werden, von den beiden anderen fehlt seit der Havarie jede Spur. Nach bisherigen Erkenntnissen gelang zunächst keine Säure in den Fluss.

 
 
 
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