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Katze rettet Baby vorm Erfrieren

Russland hat eine neue Heldin: Katze "Mascha" hat ein ausgesetztes Baby vor dem Kältetod bewahrt. Stundenlang wärmte sie den Säugling in einem Hausflur, bis das Kind entdeckt wurde.

  Die Katze "Mascha", hier zu sehen im russischen Fernsehen, ist in der Stadt Obninsk Thema Nr. 1: Sie bewahrte ein Kind vor dem Kältetod.

Die Katze "Mascha", hier zu sehen im russischen Fernsehen, ist in der Stadt Obninsk Thema Nr. 1: Sie bewahrte ein Kind vor dem Kältetod.

In Russland ereignete sich am Samstag eine Geschichte, die im wahrsten Sinne "herzerwärmend" ist: Eine herrenlose Katze hat ein ausgesetztes Baby vor dem Erfrieren gerettet, indem sie den Säugling über Stunden wärmte. Die rührende Geschichte trug sich am Samstag in der Stadt Obninsk zu, die 110 Kilometer südwestlich von Moskau liegt.

Die Katze "Mascha" lebt dort in einem Karton im Hausflur eines Mietblocks. Als eine Mieterin ein lautes Wimmern hörte, schaute sie nach dem Rechten. Sie dachte zunächst, die Katze würde in höchster Not miauen. "Als ich aber näher kam, sah ich das weinende Baby", sagte Nadeschda Machowikowa dem Sender "Ren TV". Das Tier habe neben dem Säugling gesessen, pausenlos dessen Gesicht und Hände geschleckt und ihn zu wärmen versucht. Offenbar lag der drei Monate alte Junge bereits seit Stunden in der Kälte.

Katze mit Beschützerinstinkt

Ohne die Katze hätte das Baby in der Kälte keine Überlebenschance gehabt, die Temperaturen an dem Tag waren deutlich unter Null, mutmaßten die Medien. Von den Eltern des Jungen fehlte zunächst jede Spur. Als das Kind ins Krankenhaus gebracht werden sollte, zeigte Katze Mascha noch einmal ihren Beschützerinstinkt: Sie rannte miauend hinter den Notärzten her. "Sie war so in Sorge, was wir mit dem Kleinen machen würden", sagte die Sanitäterin Vera Iwanina dem Sender REN. "Sie hat wirklich Verstand."

Die Sender zeigten auch Bilder der struppigen, grünäugigen Katze, die von Anwohnern gefüttert und im Hausflur geduldet wird. Das Baby war demnach bei guter Gesundheit, es steckte in sauberer Kleidung, sogar eine Packung Windeln war ihm mitgegeben worden.

las/AFP/AFP

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