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Das Auswärtige Amt hat jetzt die Sahara Geiseln zur Kasse gebeten. Sie sollen sich mit einem Betrag von jeweils 1000 und 2000 Euro an den Kosten für ihre Befreiung beteiligen.
20 Millionen Euro soll die Befreiungsaktion in der Wüste den Staat gekostet haben. Offiziell äußert sich die Bundesregierung dazu nicht. Nun ist eine Diskussion entbrannt, ob und in welcher Höhe die Sahara-Geiseln zur Kasse gebeten werden sollen.
Die Bundesregierung setzt weiterhin auf Verhandlungen mit den Entführern der 14 Sahara-Geiseln. Jetzt ist es gelungen, über einen Tuareg-Führer einen direkten telefonischen Kontakt herzustellen.
Bisher war es nurSpekulation, dass die Entführer der 14 europäischen Sahara-Geiseln für deren Freilassung Geld wollen, jetzt schient es Realität: Pro Geisel fordern die Entführer angeblich 4,6 Millionen Euro.
Die Wüste ist ihr Zuhause, und es heißt, dass ihre Kinder schon mit Sand in den Augen geboren werden. Durch ihre Vermittlerrolle im Konflikt um die Sahara-Geiseln ist das Berbervolk der Tuareg in die Öffentlichkeit gekommen.
Die Meldung um die Befreiung der in der algerischen Sahara verschleppten 15 europäischen Touristen sorgt weiter für Verwirrung. Algerische Streitkräfte haben eine Befreiung inzwischen dementiert.
Die Bundesregierung will nach einem Bericht des "Spiegel" mit Hilfe der Algerier und amerikanischer Behörden nach den Kidnappern der Sahara-Geiseln fahnden.
Seit Monaten werden noch immer 15 Entführte - darunter zehn Deutsche - in der algerischen Sahara vermisst. Doch selten hat das Auswärtige Amt in Berlin sich so zugeknöpft gezeigt wie in diesem Fall.
Hoffen und Bangen um die verbliebenen Sahara-Geiseln: Nach der geglückten Befreiung von 17 entführten Touristen in Algerien ist das Schicksal ihrer 15 Leidensgenossen weiter ungewiss.
Besser gut aus dem Geschichtsbuch geklaut als schlecht selbst ausgedacht: Historische TV-Events bringen Quote. Nach dem "Dritten Reich" wird nun die DDR ausgeweidet, der nächste Trend sind die Verfilmungen von Promi-Biografien.
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