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Im Prozess gegen die Ehefrau eines Mitglieds der sogenannten Sauerlandgruppe hat das Berliner Kammergericht am Mittwoch die Angeklagte Filiz G.
Geständnis im Prozess gegen die Sauerland-Gruppe: Einer der Angeklagten hat detailliert geschildert, wie er junge Männer aus Deutschland ausgesucht hat, um sie auf islamistische Terroraktionen vorzubereiten.
Im Prozess gegen die Mitglieder der "Sauerland-Zelle" werden heute die Geständnisse verlesen. Nach stern.de-Informationen beschreiben diese das islamistische Terror-Netzwerk ebenso detailliert wie die Verwandlung westlich orientierter junger Männer in gewaltbereite Glaubenskrieger.
Sie lernen beten, schießen und morden. Im Ausbildungscamp Mir Ali in Pakistan trainiert al-Qaida ihren Nachwuchs, darunter auch Deutsche. Zwei von ihnen sitzen seit Sommer in Haft und gelten als wichtige Quellen der Behörden - auch auch für die aktuelle Warnstufe.
Die Bundesanwaltschaft hat lange Haftstrafen für die Terroristen der Sauerland-Gruppe gefordert. Das verlangte Strafmaß liegt zwischen fünfeinhalb und 13 Jahren. Die Angeklagten hätten "Massenmord" unvorstellbaren Ausmaßes geplant, hieß es im Plädoyer der Anklage.
Überraschung im Sauerland-Prozess: Das Düsseldorfer Gericht hat einen Teil der Vorwürfe gegen die Islamisten fallen gelassen. Damit steht das Verfahren kurz vor dem Abschluss. In zwei anderen Terrorprozessen in Frankfurt und Düsseldorf wurde ebenfalls verhandelt.
Der Redefluss von Fritz Gelowicz ist ungebrochen: Am zweiten Tag seiner Aussage schilderte der Anführer der Sauerland-Terrorgruppe dem Gericht freimütig seine Motive für die geplanten Anschläge. Keineswegs hätten dabei Geheimdienste ihre Finger im Spiel gehabt.
Sauerland-Gruppe packt aus: Der mutmaßliche Rädelsführer der Zelle, Fritz Gelowicz, hat als erster der vier Angeklagten die Anschlagspläne zugegeben. Das Geständnis war so umfassend, dass es selbst den Richter überraschte.
In Düsseldorf hat heute der Prozess gegen die "Sauerland-Gruppe" begonnen. Die vier sollen geplant haben, Hunderte Menschen mit selbst gebastelten Bomben zu töten. Einer von ihnen ist der Saarländer Daniel Schneider, getrieben von einer Religion, die er für den Islam hielt. Eine Spurensuche.
Zum Auftakt des Prozesses um den Mord an drei georgischen Autohändlern hat der angeklagte Somalier Ahmed H. seinen mutmaßlichen Komplizen schwer belastet. Der Iraker Talib O. habe die Männer getötet, sagte H. vor Gericht aus. Pikant: Bei Talib O. handelt es sich um einen ehemaligen V-Mann des rheinland-pfälzischen Kriminalamtes.
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