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Nach der Staatsanwaltschaft ist nun die Verteidigung dran: Im Sauerland-Prozess hat der Anwalt des mutmaßlichen Haupttäters Fritz Gelowicz eine Strafe von weniger als zehn Jahren Haft für seinen Mandanten gefordert. Grund: Schließlich habe er bei der Terrorprävention geholfen.
Überraschung im Sauerland-Prozess: Das Düsseldorfer Gericht hat einen Teil der Vorwürfe gegen die Islamisten fallen gelassen. Damit steht das Verfahren kurz vor dem Abschluss. In zwei anderen Terrorprozessen in Frankfurt und Düsseldorf wurde ebenfalls verhandelt.
Bewegung im Sauerland-Prozess: Die vier angeklagten mutmaßlichen Terroristen korrespondieren offenbar über Geheimbotschaften miteinander. Bei dem Angeklagten Adem Yilmaz fanden Wachleute jetzt einen Zettel, dessen Inhalt möglicherweise auf ein baldiges Geständis der Gruppe hindeutet.
Wegen Unterstützung der Islamischen Dschihad-Union hat die Bundesanwaltschaft zwei Männer und eine Frau festnehmen lassen. Unter ihnen ist die Frau eines der Angeklagten im Sauerland-Prozess. Die drei sollen Geld für die Terrororganisation beschafft haben.
Die Bundesanwaltschaft hat lange Haftstrafen für die Terroristen der Sauerland-Gruppe gefordert. Das verlangte Strafmaß liegt zwischen fünfeinhalb und 13 Jahren. Die Angeklagten hätten "Massenmord" unvorstellbaren Ausmaßes geplant, hieß es im Plädoyer der Anklage.
Die vier Terrorverdächtigen der sogenannten Sauerland-Gruppe wollten nach eigenen Angaben so viele US-Soldaten töten wie möglich.
Überraschung im Prozess gegen die vier mutmaßlichen Sauerland-Terroristen: Ihren Verteidigern zufolge sind alle Angeklagten zu umfassenden Geständnissen bereit. Das Motiv eines der Verdächtigen ist äußert profan - er langweilt sich und hat auf den Prozess schlicht "keine Lust mehr".
Bis zu zwölf Jahre Haft: So lautet das Urteil im Sauerlandprozess. Auch am Ende des Verfahrens bleibt jedoch vieles im Dunkeln ? etwa die Rolle der Geheimdienste.
In den USA sind ähnliche Verzeichnisse bereits gang und gäbe, nun fordern die Innenminister der Union auch in Deutschland eine bundesweite Datei für rückfallgefährdete Sexualstraftäter. Allerdings wollen die Konservativen die Liste längst nicht jedem zugänglich machen.
Im so genannten Sauerland-Prozess hat die Bundesanwaltschaft gegen einen weiteren Mann der Terrorzelle Haftbefehl beantragt. Mevlüt K. soll geholfen haben, Sprengstoffzünder nach Deutschland zu schmuggeln.
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