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Der Kapitän des vor der Toskana-Insel Giglio gekenterten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" hat offenbar seine Mannschaft angewiesen, die Küstenwache über das Ausmaß des Unglücks zu belügen.
Vor einem Gericht in Florenz ist am Montag eine Anhörung über eine mögliche neue Inhaftierung des Kapitäns des havarierten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" abgehalten worden.
Die Bilder sind erschütternd: Die "Costa Concordia" ist mit tausenden Menschen an Bord vor der italienischen Küste gekentert. Das Kreuzfahrtschiff liegt wie ein Koloss vor der Insel Giglio.
Während des Schiffunglücks der "Costa Concordia" hat sie sich mit Kapitän Schettino auf der Kommandobrücke aufgehalten. Jetzt gesteht die 25-jährige Moldauerin ihre Liebe.
Im Zusammenhang mit der Havarie der "Costa Concordia" sind Mitschnitte von Telefonaten öffentlich geworden, die den Kapitän belasten.
Neue Anschuldigungen gegen Kapitän Schettino: Er soll seiner Mannschaft befohlen haben, über das Ausmaß des Unglücks zu lügen. In Italien beginnen die Anhörungen zu dem vor der Insel Giglio gekenterten Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia".
Der Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", Francesco Schettino, muss nicht zurück ins Gefängnis. Ein Florentiner Gericht bestätigte am Dienstag den Hausarrest für den beschuldigten Schettino.
Vor knapp zwei Wochen sank die "Costa Concordia". Nun beginnt das Abpumpen des Treibstoffs aus dem Wrack. Die Suche nach Vermissten dauert an. Der Stand der Dinge auf dem Unglücksschiff.
Nach zweieinhalb Wochen haben die Taucher die Bergungsarbeiten am Wrack der havarierten "Costa Concordia" beendet. Noch immer werden 15 Menschen vermisst, doch die Suche im Schiffsinneren ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu gefährlich.
Die "Costa Concordia" liegt wie ein Mahnmal für die Unzulänglichkeit des Menschen vor der Insel Giglio, und das vermutlich noch eine ganze Weile. Nach Angaben des Krisenstabes kann es bis zu einem Jahr dauern, bis das Wrack geborgen wird.
Sie bringen den Kapitän der "Costa Concordia" in höchste Erklärungsnot: Francesco Schettinos Telefonate mit der Hafenaufsicht. Italiens Presse hat die Gesprächsprotokolle veröffentlicht.
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