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20. Januar 2009, 13:46 Uhr

Männer überleben wochenlang in Kühlbox

Eine Kühlbox als Lebensretter: Zwei Schiffbrüchige sind 25 Tage hilflos auf offener See getrieben und haben in ihrer Kühlbox überlebt. Ihr Fischerboot kenterte bereits am 29. Dezember. Erst jetzt fand ein Patrouillenflugzeug die beiden Männer.

Canberra, Queensland, Schiffbrüchige, Haie, Australien

Winkend machen die beiden Männer in ihrer Kühlbox auf sich aufmerksam. 25 Tage trieben sie auf offener See© Australian Customs Service/AP

Einer Kühlbox verdanken zwei schiffbrüchige Fischer ihr Überleben mehr als drei Wochen auf hoher See. 25 Tage trieben die beiden nach eigenen Angaben hilflos in dem gerade einmal badewannengroßen Behälter, ehe sie am vergangenen Samstag vor der Nordküste Australiens zufällig von einem Patrouillenflugzeug der Küstenwache entdeckt und gerettet wurden.

Die Behörden bezeichneten die Rettung als ein Wunder. Die bereits unter Austrocknung leidenden Schiffbrüchigen wurden nach der Bergung sofort in ein Krankenhaus auf Thursday Island vor dem australischen Staat Queensland gebracht, wo sie sich von der Odyssee erholten. Die nach eigenen Angaben aus Birma stammenden 22 und 24 Jahre alten Männer konnten das Krankenhaus am Dienstag wieder verlassen.

Ernährt von Fischbrocken

Ihr etwa neun Meter langes Fischerboot mit insgesamt 20 Mann Besatzung sei am 23. Dezember gesunken, berichteten die Fischer der Polizei. Sie seien offenbar die einzigen, die überlebt hätten. Während der Irrfahrt in ihrem "Rettungsboot" ernährten sie sich Medienberichten zufolge von Fischbrocken, die vor dem Untergang ihres Bootes in der 800 Liter fassenden Kühlbox gelagert wurden. Um nicht zu verdursten, hätten die Schiffbrüchigen Regenwasser getrunken, das sich am Boden der Kühlbox angesammelt habe. Die Männer müssen nahe am Verdursten gewesen sein.

Einer der Retter, der Pilot Terry Gadenne, berichtete dem Fernsehsender Seven Network, jeder der beiden habe unmittelbar nach der Bergung in der Torresstraße binnen Sekunden vier große Gläser Wasser getrunken.

Rettung grenzt an ein Wunder

Ein Foto, das von der Besatzung des Patrouillenflugzeugs aufgenommen wurde, zeigt die beiden Männer mit nackten Oberkörper in der rosafarbenen Kühlbox stehend und verzweifelt winkend. Allein schon, dass die beiden von der Besatzung entdeckt worden sei, grenze an ein Wunder, sagte Tracey Jiggins von der Seerettungsbehörde am Dienstag.

Wo das Boot der Fischer gesunken sei, wüssten die Behörden nicht, sagte die Sprecherin. Die Männer hätten aber berichtet, in ihr Boot sei einige Zeit vor dem Untergang Wasser eingedrungen. Nähere Angaben über den Unglücksort machen die beiden den Behörden zufolge nicht. Die australischen Behörden beabsichtigten nicht, nach den übrigen Besatzungsmitgliedern zu suchen. Die Einwanderungsbehörde will jetzt die Identität der beiden überprüfen. Die Männer hätten keine Papiere bei sich gehabt, sagte ein Sprecher der Behörde.

AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Eisenbaer (21.01.2009, 19:48 Uhr)
Seufz....
...zum einen fliegen Vögel nicht nur in Zeiten des Vogelzugs, manchmal wechseln sie auch nur die Futterplätze und ziehen ein Stückchen weiter ihres Weges.

Zu den beiden Singvögeln in der Kühlbox: Ist denn schon der 1. April? Soviel Unsinn habe ich ja noch nie gehört, die ganze Geschichte stinkt wie drei Wochen alter Fisch zum Himmel.
facilidad_de_ser (20.01.2009, 23:50 Uhr)
@tricky_dude
Du arbeitest aber heute lange tricky_dude... Wie immer von dieser Stelle aus einen lieben Gruss an die Kollegen.
tricky_dude (20.01.2009, 20:49 Uhr)
@facilidad_de_ser
Pssst, Kanadische Wildgänse ziehen nicht nach Süden und der Airbus war nicht in Flughöhe, sondern noch mitten im Steigflug. Ich würd mal aus meinem Verwörerkabuff rauskommen und mich über die wahre Welt informieren. Aber nicht unbedingt über Wikipedia.
OnceKnown (20.01.2009, 20:20 Uhr)
@me
Wer richtig schreiben kann ist ebenfalls im Vorteil^^: Ihr habt dort zwei unterschiedliche Datumsangaben.
OnceKnown (20.01.2009, 20:19 Uhr)
@facilidad_de_ser
Guten Mann, wer lesen kann ist klar im Vorteil und liebe Stern-Redaktion: Ich habt dort zwei unterschiedliche Datumsangaben.
.
"Ihr Fischerboot kenterte bereits am 29. Dezember."
.
Ersparen Sie uns bitte auch Ihr Geschwätz über Wildgänse in Turbinen.
facilidad_de_ser (20.01.2009, 19:33 Uhr)
@Wiebitte20081
Wildgänse ziehen in den USA im Okt/Nov nach Süden, nicht Ende Januar (vor allem wenns ein extrem kalter Winter ist wie dieses Jahr)
Zum Artikel hier: Wenn das Schiff am 23.12.08 untergegangen ist, dann sind das bis zum 20.1.09 wieviele Tage? 25? Rechne mal nach, ich komme auf 28....
Wiebitte20081 (20.01.2009, 18:17 Uhr)
???

Tipp!
Videos Panorama. zeigt 2 gut genährte Asiaten.Die 2 waren keine 25 Tage in der Kiste.Einfach mal Tagebücher v. Schiffbrüchigen googeln.Das reisst es auch d. Regenbrühe in der die gestanden haben nicht raus.Und die Fischreste hätten denen nach 2 Tagen in der Sonne den Rest gegeben.Oder war die Kühlschranktür zu und die sind die erste Zeit gekühlt rumgeschaukelt?Man weiss es nicht.Ein Wunder!
utospatz (20.01.2009, 18:09 Uhr)
Dank christlicher Vorsehung ist
selbst der Ei-Sprung geglückt!
So geschieht nun Wunder auf Wunder!
Wie war das noch?
Zu meiner Jugendzeit, irgendwann hast Du das Glück, und das Mensch zieht den Arsch nicht zurück!
Dr. Merkel christlich es gelingt!
otheropinion (20.01.2009, 18:07 Uhr)
Wie, keine Papiere?
In Kühlboxen auf dem Meer rumtreiben, aber keine Papiere dabeihaben ...
OnceKnown (20.01.2009, 17:52 Uhr)
@Wiebitte20081
"Um nicht zu verdursten, hätten die Schiffbrüchigen Regenwasser getrunken, das sich am Boden der Kühlbox angesammelt habe."
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@facilidad_de_ser: Lassen Sie doch bitte die Welt mit Ihren Verschwörungstheorien in Ruhe.
 
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