Deutsche klammern sich zwei Tage an Boot fest

23. Dezember 2012, 11:43 Uhr

Eine Insel-Hopping-Tour wurde für zwei Deutsche und einen Australier zum Horrortrip: Zwei Tage trieben sie im Meer, bevor sie gerettet wurden. Für einen Einheimischen kam die Hilfe wohl zu spät.

Adventsmirakel vor den Philippinen: Zwei deutsche Touristen und ein Australier haben das Kentern ihres Bootes in schwerer See überlebt. Wie die Küstenwache am Sonntag mitteilte, klammerten sich die Schiffbrüchigen zwei Tage lang an die Ausleger ihres gekenterten Motorbootes. Dann habe ein vorbeifahrendes Frachtschiff die drei Männer an Bord genommen. Ein einheimischer Steuermann blieb verschollen.

Die Geretteten waren umgehend in ein Krankenhaus gebracht worden. Mittlerweile konnten sie es in gutem Zustand wieder verlassen. Die Ärzte hatten ihnen zu etwas Ruhe geraten. Bei den Männer handele es sich um einen 54 Jahre alten Vater und seinen 20-jährigen Sohn aus Deutschland sowie einen ebenfalls 20 Jahre alter Freund aus Australien, hieß es. Der Vater sei mit einer philippinischen Frau verheiratet.

Die drei seien von Insel zu Insel gefahren, als ihr Boot am 18. Dezember in hohem Wellengang vor der Küste der zentralphilippinischen Provinz Marinduque gekentert sei. Der Frachter nahm die Überlebenden vor der Stadt Mansalay etwa 114 Kilometer von Marinduque entfernt auf. "Die geretteten Ausländer konnten sich an die Ausleger des Bootes klammern, aber der philippinische Bootsführer wird noch vermisst", sagte ein Sprecher der Küstenwache.

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